So entstehen schnell Gerüchte: Stefano Domenicali und Sebastian Vettel in Sepang

Formel 1 2014

— 02.04.2014

Ferrari relativiert Spekulationen um Vettel

Ein Handschlag zwischen Sebastian Vettel und Stefano Domenicali in Malaysia heizt die Spekulationen an, momentan scheint aber nicht mehr dahinter zu stecken



Viermal ist Sebastian Vettel schon mit Red Bull Weltmeister geworden, und auch dieses Jahr knnte er gegen die Mercedes-Piloten um den Titel kmpfen, wenn Antriebshersteller Renault die Kurve frh genug kratzt. Der dritte Platz beim Grand Prix von Malaysia war zumindest ein positives Signal. Aber langfristig wird Red Bull einen Vettel nicht mit dritten Pltzen bei Laune halten knnen.

Dass der Deutsche vor dem Rennen in Malaysia auch noch bei einem freundlichen Handschlag mit Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali fotografiert wurde, heizt nun wieder Spekulationen um einen mglichen Wechsel an. Nach so groen Erfolgen, so der allgemeine Tenor im Formel-1-Paddock, kann es fr Vettel nach Red Bull eigentlich nur noch eine Station geben: Ferrari.

Aber an den Spekulationen scheint nichts dran zu sein, der Handschlag war wohl lediglich eine ganz normale Freundlichkeit unter alten Bekannten. "Sebastian ist ein fantastischer Fahrer, ein viermaliger Weltmeister. Das ist eine Tatsache", sagt Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali dazu im Interview mit 'Formula1.com'.

Gleichzeitig betont er jedoch: "Wir bei Ferrari sind sehr zufrieden mit den Fahrern, die wir haben, und ich bin mir sicher, dass auch Sebastian mit seiner Situation zufrieden ist, denn es sieht danach auch, dass er wieder kmpfen kann." Zumal Ferrari im Moment auch kein sportlich attraktiveres Paket bieten kann als Red Bull.

Doch Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko wei: "Wenn dieser desastrse Zustand sich nicht bald ndert, knnte ich es ihm nicht verbeln, wenn er ber einen Wechsel nachdenkt", so der sterreicher vor einigen Wochen in der 'Bild'-Zeitung. Das wrde jedoch nur im Einvernehmen mit dem Team funktionieren, denn Vettels Vertrag luft noch bis Ende 2015.

"Vielleicht ist es das Geilste, mit einem Ferrari zu gewinnen", rumte Marko vor einiger Zeit gegenber der 'Sport Bild' ein. "Aber wenn das nicht geht? Es haben ja einige schon die Erfahrung gemacht, dass es ein Fehler war, zu Ferrari zu wechseln." Und: "Er wird nur das Team wechseln wollen, wenn wir ihm nicht mehr ein konkurrenzfhiges Auto bauen knnen."

Fotoquelle: Red Bull

Weitere Formel 1 Themen

News

Top 10: Die dominantesten Autos der Formel-1-Geschichte

News

Formel-1-Live-Ticker: Der Sonntag in der Chronologie

News

Fotostrecke: Die grten Hassduelle der Formel-1-Geschichte

News

Formel 1 Ungarn 2017: Teamorder-Diskussionen bei Vettel-Sieg

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung