Kimi Räikkönen muss sich mit dem Ferrari F14-T erst noch anfreunden

Formel 1 2014

— 03.04.2014

Ferrari: Die Suche nach dem gewissen Extra

Bei der Scuderia heißt es jetzt Gas geben und Sekunden finden - Fernando Alonso und Kimi Räikkönen sind noch nicht dort, wo sie sein wollen



Ist Ferrari noch im Kampf um den WM-Titel? "Wie sollte ich jetzt 'nein' sagen?", antwortet Fernando Alonso den Medienvertretern am Donnerstag in Sachir frech. Fakt ist, dass Ferrari in den ersten beiden Saisonrennen kein Podium eingefahren hat. Das gab es zuletzt 2011.

"Wir haben nun erst den Donnerstag nach dem zweiten Saisonrennen. Also habe ich noch alle Chancen. Es ist noch früh in der Saison, auch was die Entwicklung der Fahrzeuge betrifft", ergänzt der Spanier. Alle Teams würden im Windkanal arbeiten, um mehr Abtrieb zu generieren. Die Entwicklungsschritte seien laut Alonso größer, verglichen mit den Vorjahren. "Jetzt geht es in 0,5-Sekunden-Schritten voran. Es ist reichlich Raum für Verbesserungen vorhanden."

Teamkollege Kimi Räikkönen hofft, dass die neuen Teile, die man bei Ferrari dieses Wochenende verwenden wird, auch effektiv sind: "Wir werden ein paar neue Teile bekommen, die hoffentlich genauso funktionieren, wie wir das von ihnen erwarten. Vielleicht fühle ich mich mit dem Auto dann schon wohler." Damit spricht Räikkönen seine Probleme mit dem F14-T an, der seinem Fahrstil noch nicht entgegenkommt. In Manama sollen neue Aufhängungen das Gefühl für die Vorderachse verbessern.

Alonso: Bis Abu Dhabi mitkämpfen

Trotzdem relativiert der Finne die Erwartungen, denn "so viel wird sich zum vergangenen Rennen wohl nicht verändern. Es ist schwierig, viele Verbesserungen zu bringen, wenn die Rennen im Wochentakt kommen." Zumindest ist es das Ziel, ein ebenso gutes Rennen zu haben, wie in den vergangenen Wochen, nur ohne Zwischenfall.

Kompagnon Alonso glaubt, den Schlüssel zum Erfolg bereits gefunden zu haben: "Wir müssen schlauer sein als die anderen Teams, um dieses gewisse Extra zu finden. Leider sind wir mit einem Rückstand in die Saison gestartet, aber das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden." Der 32-Jährige ergänzt: "Keine Frage: Wir denken, dass wir bis Abu Dhabi mitkämpfen können."

Manche Dinge könne man aber einfach nicht auf die Schnelle lösen, wirft Räikkönen ein. Es benötige eben mehr Zeit. Der 34-Jährige sieht nach wie vor Mercedes vorn: "Bei den Tests und in den ersten beiden Rennen war Mercedes weit voraus. Aber es gibt bei uns genügend Potenzial, um heranzukommen." Persönlich sei er vielleicht noch zu weit weg, aber es könne sich bei den neuen Regeln alles recht schnell ändern. Man habe viel aufzuholen, es werde harte Arbeit, aber Räikkönen ist sicher, dass Ferrari es schaffen werde.

Räikkönen: Viele Gründe für weniger Punkte

Wie sieht es mit dem teaminternen Duell bei den Roten aus? "Es ist wie erwartet. Ich konzentriere mich auf meine Sachen und will alles aussortieren, um mit dem Auto zufrieden zu sein", erklärt Räikkönen. Der Finne liegt im Moment nur auf Position neun in der WM-Wertung und damit sechs Plätze hinter Alonso.

Wenn Räikkönen mit dem Ferrari zufrieden ist, dann "werden die Ergebnisse kommen, die wir uns vorstellen. Ich schaue natürlich auf die Rundenzeiten. Aber da sehe ich nichts, was außerhalb des Rahmens liegt, den ich mir vorgestellt hatte." Die Gründe, warum er im Vergleich zu seinem Spanischen Garagennachbarn schlecht dasteht? "Er hat mehr Punkte als ich, aber dafür gibt es viele Gründe", erklärt der Iceman kurz und knapp.

Fotoquelle: xpbimages.com

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