Für Adrian Sutil liegen WM-Punkte derzeit noch nicht in Reichweite

Formel 1 2014

— 05.04.2014

Sutil staunt: "Es ist eindeutig, wer den Ton angibt"

Sauber-Pilot Adrian Sutil zeigt sich vom Mercedes-Antriebsstrang der Konkurrenz schwer beeindruckt, sieht den Mercedes F1 W05 aber nicht als bestes Auto im Feld



Das Qualifying lief für Adrian Sutil in Bahrain ohnehin schon nicht berühmt. Ein frühes Ausscheiden in Q1 und der (vermeintliche) 18. Startplatz waren die Ausbeute. Weil sich der Sauber-Pilot in den Schlussminuten der 18-minütigen Session mit Lotus-Pilot Romain Grosjean in die Quere kam und von den Rennkommissaren des Blockierens bezichtigt wurde, startet Sutil am Sonntag gar nur von Position 22.

Doch damit nicht genug: Neben seinem Start vom Ende des Feldes darf sich Sutil über zwei Strafpunkte ärgern. Diese wurden ihm für das Blockade-Manöver gegen Grosjean gleich mit aufgebrummt. Immerhin sind sich die beiden Fahrer einig, dass der Vorfall kein Anlass für weitere Zwischenfälle darstellen sollte.

Das Qualifying, das auch für Grosjean (Startplatz 16) eine Enttäuschung war, ist abgehakt. Nun blicken beide Fahrer nach vorn. Sutil rechnet aber auch im Rennen mit einer schwierigen Aufgabe. "Punkte sind im Moment unrealistisch", bemerkt der Sauber-Pilot im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

WM-Punkte für Sauber derzeit illusorisch

"Wenn es soweit ist, werde ich dafür kämpfen", spricht Sutil in Vorausschau auf die Zukunft auf mögliche Top-10-Platzierungen an. Dies ist derzeit aus eigener Kraft aber illusorisch. "Ich glaube, im Moment müssen wir versuchen, durchzufahren und zu lernen. Das, was wir bis dahin schaffen, müssen wir analysieren und uns besser vorbereiten für dann, wenn das Auto besser funktioniert und wir dann richtig loslegen können", so der Deutsche mit Blick auf das angekündigte Upgrade für den Sauber C33 beim Auftakt der Europa-Saison in Barcelona (11. Mai).

Bis dahin stehen noch der Grand Prix von Bahrain am Sonntag und der Grand Prix von China in Schanghai am 20. April auf dem Programm. Was die Spitzenplatzierungen angeht, bleibt Sutil derzeit nichts anderes übrig, als sich in der Rolle des Analysten zu versuchen: "Es ist eindeutig, wer hier den Ton angibt. Mercedes ist grandios. Man sieht schon den Unterschied. Fast eine Sekunde Vorsprung auf den Rest - unglaublich."

Mercedes: Antrieb perfekt, Auto nicht

Verglichen mit den ersten beiden Rennwochenenden in Melbourne und Sepang sind die Antriebseinheiten mit dem Stern in der Wüste von Bahrain nochmals besser aufgestellt zu sein, denn nicht nur das Werksteam der Silberpfeile, sondern auch die Mercedes-Kundenteams Williams, Force India und McLaren hinterließen einen starken Eindruck. Mit Ausnahme von Nico Hülkenberg fuhren alle Fahrer dieser Teams im Qualifying in die Top 10. Hülkenberg überzeugte dafür am Freitag auf den Longruns.

Doch so stark sich vor allem das Mercedes-Werksteam an den Bahrain-Tagen präsentierte, so sehr ist Sutil überzeugt, dass der F1 W05 nicht allumfassend perfekt ist. "Ich glaube, vom Abtrieb her gibt es ein paar stärkere Autos", sagt der von einem Ferrari-Motor angetriebene Sauber-Pilot und führt die Überlegenheit der Silberpfeile hauptsächlich auf den Antriebsstrang zurück: "Es ist ein starker Antrieb. Sie sind vorne."

Fotoquelle: xpbimages.com

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