Jenson Button hat Zeit, ein Herz und ein offenes Ohr für die Formel-1-Fans

Formel 1 2014

— 06.04.2014

Button hört lieber auf die Fans als auf den "Staubsauger"

Kritik an der "neuen" Formel 1 lässt den Briten kalt, das Wehklagen der Fans aber nicht: Er will nur Rennen fahren, aber damit auch für Begeisterung sorgen



Die Debatte um den Sound und die neuen Regeln spaltet die Formel 1. Allerdings gibt es dafür unter den Fahrern gar keinen Grund - zumindest, wenn man Jenson Button glaubt. Der McLaren-Pilot erkennt 2014 weder einen großen Einschnitt noch bereitet ihm der Klang der Motoren irgendwelche Sorgen. "Als Pilot will man fahren, egal, wie es sich anhört. Wenn man ein Rennen mit 40 PS gewinnt, ist das genauso gut", erklärt Button. Er fordert aber, die Beschwerden der Fans nicht zu überhören.

Der Brite weiß, dass volle Tribünen und hohe Einschaltquoten es überhaupt erst möglich machen, dass die Ampeln am Sonntag auf Grün springen: "Den Fans mögen manche Dinge nicht gefallen und wenn es da etwas gibt, sollten wir auf sie hören", erklärt Button. "Ohne sie wäre niemand von uns da, wir machen das für die Fans." Auch wenn er die Meinung der Kritiker respektiert und achtet, er teilt sich nicht und äußerst sein Unverständnis darüber, dass mangelnde Action für Unmut gesorgt hat.

Das Schonen der Reifen und das Haushalten mit dem Sprit sind für Button kein Novum, Vorsicht auf nasser Bahn ebenfalls nicht: "Die Rennen sind knifflig, aber das waren sie in der Vergangenheit schon. Es gab in den ersten zwei Grand Prix nicht viele Überholmanöver, aber auf diesen Kursen gibt es bei Mischbedingungen eben wenig davon. Der Sport ist so gut wie immer." Überhaupt sind aus seiner Sicht die Unterschiede zu 2013 abgesehen vom Sound, mehr Höchstgeschwindigkeit und den härteren Pirelli-Reifen nicht so groß: "Aber man denkt nicht an den Sound. Der und das Aussehen sind uns Piloten egal."

Fotoquelle: xpbimages.com

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