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Formel 1 2014

— 08.04.2014

Red Bull: Longruns bei "exzellentem Tag" im Vordergrund

Daniel Ricciardo kam beim Testauftakt in Bahrain nur auf Rang sieben, konzentrierte sich aber auf Longruns - Red Bull arbeitete Wintertest-Versäumnisse auf



Blickt man auf die Zeitenliste des ersten Testtages in Bahrain, dann fällt auf, dass Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo unauffällig im hinteren Mittelfeld rangiert - sogar geschlagen von Marussia-Pilot Max Chilton. Der "Aussie" kam auf eine persönliche Bestzeit von 1:38.326 Minuten und war damit um 2,629 Sekunden langsamer als der Schnellste im Gesamtklassement, Nico Rosberg.

Dafür kam er auf insgesamt 91 Runden - nur Kevin Magnussen (102) und Nico Rosberg (121) waren fleißiger als der Red-Bull-Pilot. Und das, obwohl man heute nur langsam in die Gänge kam. Das lag aber nicht an einem technischen Problem, sondern an den zahlreichen Messinstrumenten, mit denen der RB10 versehen werden musste.

"Wir haben heute Morgen ein bisschen Zeit verloren, haben dies aber am Nachmittag wieder wettgemacht", verweist Ricciardo auf seine Rundenanzahl, die sich durchaus sehen lassen kann. "Ich glaube, dass ich einige Stunden im Auto gesessen habe." Dass die Rundenzeit unauffällig blieb, hat laut dem 24-Jährigen mit dem Programm zu tun: "Wir haben uns heute nicht auf schnelle Runden konzentriert, sondern am Nachmittag einige gute Longruns mit drei unterschiedlichen Setups absolviert. Das Feedback war gut."

Er spürt Fortschritte: "Beim vergangenen Wochenende hatten wir ein paar Probleme im ersten und im dritten Training (bei Tageslicht, Anm.), aber das Auto hat sich heute bei diesen Bedingungen viel besser angefühlt, vor allem bei diesen Longruns. Wir liegen immer noch ein bisschen zurück, aber wir knabbern am Abstand. Ich bin sicher, dass wir im Laufe dieses Tests und in China näher kommen werden. Derzeit nehmen wir aber jeden Vorteil, den wir kriegen können. Wir lernen, und wir machen Fortschritte."

Test-Koordinator Andy Damerum spricht sogar von einem "exzellenten Tag." Am Morgen dauerte es zwar etwas, bis man sich an die Arbeit machen konnte, "das lag aber nur an der Anzahl von Messinstrumenten, die wir verwendeten. Als Daniel einmal unterwegs war, arbeiteten wir uns durch ein dichtes Programm. In seinen 91 Runden ist es uns gelungen, fast alle Punkte zu erledigen."

Warum der Tag so erfolgreich war? "Es gibt viele Standard-Dinge, die man bei Tests macht, die wir aber bei den Wintertests nicht machen konnten und für die an einem Rennwochenende kein Platz ist. Daher war der heutige Tag so wertvoll, weil wir uns um diese Dinge kümmern konnten. Alles in allem war das ein stressiger erster Tag, und morgen wird es in einer ähnlichen Tonart weitergehen, wenn Daniel einmal mehr hinterm Steuer sitzen wird."

Fotoquelle: xpbimages.com

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