Fernando Alonso macht sich noch keine Sorgen um die Konkurrenzfähigkeit

Formel 1 2014

— 09.04.2014

Alonso hofft: Ferrari bald wieder podestfähig?

Fernando Alonso sieht die Schwäche Ferraris der Strecke von Bahrain geschuldet und glaubt, dass man schon in den nächsten Rennen auf das Podest kommen kann



Der Große Preis von Bahrain hat die Schwächen des Ferrari gnadenlos aufgedeckt. Auf dem Kurs in Sachir wurden Fernando Alonso und Kimi Räikkönen gnadenlos von Konkurrent um Konkurrent überholt, um am Ende gerade einmal die letzten beiden Punktplatzierungen zu belegen. Wären die beiden McLaren von Jenson Button und Kevin Magnussen nicht mit technischem Defekt ausgeschieden, dann hätte Ferrari eventuell sogar die Punkte aus eigener Kraft verfehlt - und das vor den Augen von Präsident Luca di Montezemolo.

Doch Starpilot Fernando Alonso will die Situation nicht so schlechtreden, wie sie derzeit dargestellt wird. Der Spanier glaubt nicht, dass man bei den kommenden Rennen ein ähnliches Debakel erleben werde: "Diese Strecke ist einer unserer schlechtesten", sagt er in Bezug auf die ungünstige Charakteristik des Bahrain International Circuit mit seinen zahlreichen Geraden. "Uns fehlt in diesen Bereichen etwas, daher erwarte ich, dass wir in China konkurrenzfähiger sein werden."

Doch bei "konkurrenzfähiger" will es der Doppelweltmeister nicht bewenden lassen, er spricht sogar von baldigen Podestplätzen: "Barcelona, Monaco...es kommen einige Strecken, bei denen wir auf das Podium kommen müssen - hoffentlich", so Alonso weiter. Er ist davon überzeugt, dass der Ferrari auf diesen Strecken seine Stärken ausspielen kann, die im Boliden durchaus vorhanden seien - und dann will er auch auf die Schwächen der Konkurrenz verweisen.

"Wenn wir bei den nächsten beiden Grands Prix schneller als Hülkenberg und Williams sind, dann können wir sagen: 'Euch fehlt ein wenig der Speed von Ferrari in den Kurven'", so der Spanier, der mit 26 Punkten immerhin noch auf Rang vier der Fahrerwertung liegt. Beim ersten Saisontest in Bahrain diese Woche will die Scuderia daran arbeiten, die Lücke zu den Topteams - insbesondere Mercedes - zu schließen.

Mit Alonso am Steuer sollen die Schwächen des Wochenendes analysiert werden, und für die kommenden Wochen Verbesserungen angestrebt werden. "Wir werden uns in allen Bereichen verbessern - beim Chassis, der Aerodynamik und der Power", verspricht der Ex-Weltmeister. Denn in Bahrain habe es laut ihm nicht nur in Sachen Topspeed gemangelt, sondern an allen Ecken und Enden. "Uns fehlte überall ein wenig Performance, um ehrlich zu sein."

"Wir waren in keiner starken Position, aber wir haben alles getan, was wir konnten. Das Team war super, allerdings sind wir in Sachen Performance nicht in der Position, in der wir sein wollen." Doch das war schon in den vergangenen Jahren der Fall. Zum mittlerweile fünften Mal nimmt Alonso mit Ferrari Anlauf auf seinen dritten WM-Titel, doch bislang hielt die Ehe nicht, was sie im Vorfeld versprochen hatte.

Alonsos Ex-Teamchef und Ex-Manager Flavio Briatore sieht daher auch, dass der Lack bei Ferrari irgendwie ab ist: "Die Marke steht immer noch für Exzellenz", sagt der 63-Jährige gegenüber 'Radio 105', "aber für das Team ist es im Moment sehr schwierig. Eine Exzellenz in Sachen Konkurrenzfähigkeit ist es nicht", so der Italiener. Bei den kommenden Rennen muss daher zwingend ein Aufschwung her, wenn man den Glanz nicht weiter verlieren will.

Fotoquelle: xpbimages.com

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