Testfahrten in Sachir: Dienstag

Formel 1 2014

— 09.04.2014

Mercedes: Hamilton im Dauereinsatz für Pirelli

Lewis Hamilton spult am Schlusstag des Bahrain-Tests 120 Runden für Pirelli ab: Testbestzeit mit Experimentalmischung für 2015 will er nicht überbewerten



Tagesbestzeit durch Nico Rosberg am Dienstag (1:35.697 Minuten), Testbestzeit durch Lewis Hamilton am Mittwoch (1:34.136 Minuten): Mercedes drückte nach der überzeugenden Vorstellung beim Grand Prix von Bahrain auch den zweitägigen Testfahrten an gleicher Stelle den Stempel auf.

Die beiden Silberpfeil-Piloten befanden sich am Dienstag beziehungsweise Mittwoch 0,3 beziehungsweise 1,4 Sekunden vor der Konkurrenz in Form von Force India beziehungsweise Toro Rosso. Dass der Vorsprung am zweiten Tag so viel deutlicher ausfiel, lag in erster Linie daran, dass Hamilton im Gegensatz zu Rosberg mit einer Experimental-Reifenmischung von Pirelli für die Saison 2015 unterwegs war.

In puncto Laufleistung war Hamilton mit 120 am Mittwoch zurückgelegten Runden auf dem Dienstagsniveau von Rosberg (121 Runden) unterwegs. Der F1 W05 beschließt den Bahrain-Test somit nicht nur als schnellstes, sondern auch mit Abstand zuverlässigstes Auto. Die 1.305 Kilometer an zwei Tagen bedeuten ganze 450 Kilometer mehr als Red Bull, das Team mit der zweitbesten Laufleistung.

"Das war heute ein langer Tag, an dem ich Runde um Runde abgespult habe, um die Reifen zu analysieren. Ein Formel-1-Auto zu fahren, ist niemals langweilig", bemerkt Hamilton und stellt klar: "Die Natur eines Reifentests bedeutet, dass wir nichts Besonderes gelernt haben, um das Auto zu verbessern, aber es war ein nützlicher Tag für Pirelli und dieser sollte damit auch für uns langfristig nützlich sein."

Rundenzeiten haben "überhaupt keine Bedeutung"

Wie muss man sich einen solchen Reifentest, für den am Mittwoch neben Mercedes auch Williams abgestellt war, vom Ablauf her vorstellen? "Sie gaben mir immer wieder unterschiedliche Reifensätze und ich sagte ihnen, wie sie sich anfühlten", erklärt Hamilton und bekennt: "Wir wollten einfach nur so viele Runden wie möglich fahren. Die Rundenzeiten haben dabei überhaupt keine Bedeutung, da jeder sein eigenes Programm gefahren hat."

Ein Blick auf die Zeitentabellen lohnt sich dennoch. Die Testbestzeit auf den 2015er-Pirellis war 1,5 Sekunden schneller als Rosbergs Dienstagsmarke auf den 2014er-Reifen und 1,2 Sekunden schneller als Hamiltons eigene Bestzeit aus dem dritten Freien Training am vergangenen Samstag. Der Vergleich mit den Zeiten aus dem zweiten Freien Training und dem Qualifying hinkt, weil diese beiden Sessions bekanntlich unter Flutlicht und somit bei günstigeren Bedingungen stattfanden.

Nach drei Mercedes-Siegen aus den ersten drei Rennen des Jahres hält Hamilton fest: "Hinter dem Team liegen einige fantastische Wochen, aber auch eine lange Zeit fern von Zuhause. Ich bin sicher, dass sich jetzt jeder im Team auf eine verdiente Pause in der Heimat freut. Dann geht es aber gleich weiter nach China. Ich werde also wie immer im Werk sein, um an weiteren Verbesserungen zu arbeiten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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