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Formel 1 2014

— 10.04.2014

Fernley: "Die Fanbasis der Formel 1 wird sich vergrößern"

Robert Fernley von Force India glaubt, dass die neue Formel 1 zum großen Erfolg werden kann, es brauche nur etwas Zeit - Auch Nico Hülkenberg erwartet Fortschritte



Nach dem spektakulären Nachtrennen von Bahrain herrscht plötzlich Friede, Freude, Eierkuchen in der Formel 1. So viel in den vergangenen Monaten auch genörgelt worden ist, so viel Lob erhält die Königsklasse in diesen Tagen. Der dritte Saisonlauf hat gezeigt, dass die neue Formel 1 durchaus zu unterhalten imstande ist. Der stellvertretende Teamchef von Force India, Robert Fernley, durfte am vergangenen Wochenende die erste Podiumsplatzierung seines Rennstalls seit 2009 feiern und blickt nun optimistisch in die Zukunft.

"Es war ein großartiges Rennen und es hat uns ein komplettes Umkrempeln der Geschehnisse aus dem vergangenen Jahr beschert", erinnert der Brite an eine eher langweilige Saison 2013. "Die Strategien und Taktiken für das Rennen sind mittlerweile so komplex, dass es wirklich aufregend ist. Wenn wir alle dazu bringen, das zu verstehen, dann wird sich die Fanbasis der Formel 1 vergrößern, nicht verkleinern." Man müsse den Fans aber ein wenig Zeit geben, um die neuen Gegebenheiten zu verstehen.

"Das Rennen war packend. Und etwas, woran sich bei diesem Rennen niemand gestört hat, war der Sound", räumt Fernley ein. "Die Leute waren so gut drauf, dass wir eine dermaßen fantastische Atmosphäre hatten. Bei dem Krach zuvor hat man die Atmosphäre nie gespürt. Ich denke, das war eine großartige Werbung." Für Force-India-Pilot Nico Hülkenberg lag die Action aber auch am Kurs: "Das Streckenlayout ist gut. Wenn du überholt wirst, wird dir immer eine Möglichkeit geboten zu kontern", erklärt er gegenüber 'auto motor und sport'.

Zudem "haben die Hinterreifen stark abgebaut, und das hat viele unterschiedliche Strategien hervorgebracht. Dadurch haben sich die Wege einiger Fahrer immer wieder gekreuzt", so Hülkenberg, der im Rennen Fünfter wurde und aktuell sensationell Dritter in der Gesamtwertung ist. Ob der Emmericher nun eher Freund oder Feind der neuen Formel 1 ist, da will er sich allerdings nicht festlegen und betont lediglich, dass jeder da seine eigene Meinung habe.

Um die Geschwindigkeit macht sich der 26-Jährige jedenfalls keine großen Sorgen: "Vom Tempo her ist es nach wie vor ein bisschen langsam, aber in der Qualifikation sind wir definitiv näher dran am letzten Jahr. Und das, obwohl wir 50 Kilogramm schwerer sind. Rechnet die mal raus, dann sind wir deutlich schneller als vor einem Jahr", gibt Hülkenberg zu bedenken. "Die Autos werden sich entwickeln und bis zum Ende des Jahres noch schneller werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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