Großer Preis von China: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 22.04.2014

Renault macht Lotus zwei Sekunden schneller

Renault beliefert Lotus seit China offenbar mit den gleichen Antriebseinheiten wie Red Bull - Prompt ist der E22 um gut zwei Sekunden pro Runde schneller



Der Große Preis von China stellte sich für Lotus als der lang ersehnte Lichtblick heraus - zumindest zum Teil. Denn auch, wenn Pastor Maldonado nur 14. wurde und Teamkollege Romain Grosjean mit Getriebeproblemen ausfiel, so bleibt doch am Ende eine deutlich verbesserte Performance des E22 hängen. Grosjean schaffte es bereits im Qualifying erstmals in dieser Saison unter die besten zehn Fahrer, im Rennen kämpfte er schließlich um die ersten Punkte.

Laut Teambesitzer Gerard Lopez liegt das vor allem an Motorenhersteller Renault, der offensichtlich endlich Fortschritte macht. "Wir haben in China seitens Renault einen klaren Schritt nach vorn gesehen", lobt der Luxemburger gegenüber 'Autosport'. Demnach sei Lotus sichtbar schneller geworden: "Die Jungs sprechen von fast zwei Sekunden, was ein gewaltiger Satz ist. Die Stoppuhr lügt nicht - wir sind in Sachen Performance nun zwei Sekunden schneller."

Renault hatte Lotus in Schanghai verbesserte Antriebseinheiten zur Verfügung gestellt, die offenbar auf dem Leistungsniveau jener Aggregate sind, die Red Bull aus Frankreich geliefert bekommt. "Das Auto ist gut", findet Lopez. "Romain hatte ein paar Diffusor-Probleme am Samstag, aber in Anbetracht der Rundenzeiten und der daraus folgenden Ableitungen, hätten wir (im Qualifying; Anm. d. Red.) um Platz sechs kämpfen können, wären die Probleme nicht gewesen."

"Das sind die Gefilde, in denen wir unser Auto eigentlich erwarten, obschon wir natürlich auch wissen, dass die Mercedes-befeuerten Autos nicht mal DRS brauchen, um an uns vorbeizufahren", räumt Lopez ein. Gleichzeitig sei jedoch sehr positiv, dass die Grundpace nun da zu sein scheint. In Spanien könnte es womöglich noch weiter nach vorn gehen. "Renault verspricht einen sehr interessanten Schritt für Barcelona. Wir sind hoffnungsvoll, dass wir anfangen, in die Top 10 zu kommen - und dann werden wir kämpfen, egal wer da gerade ist", so der Teamchef.

"Seitdem ich die Probleme erkannt habe, die wir mit der Antriebseinheit haben sollten, habe ich gesagt, dass unsere Saison praktisch in Barcelona beginnt; dabei bleibe ich", erinnert sich Lopez. Den absoluten Tiefpunkt habe Lotus nach dem Bahrain-Grand-Prix erlebt, als beim Testen in der Wüste beide Antriebsstränge hochgingen. "Es gab nichts, was wir tun konnten. Das war ein Punkt, an dem wir gesagt haben, wir müssen gewisse Dinge anders angehen, weil wir uns keine weiteren Tiefpunkte mehr erlauben dürfen." Hat Lotus womöglich den Druck auf Renault erhöht und eine Gleichberechtigung gefordert? Wie dem auch sei, offenbar hat man den richtigen Schritt getan.

Fotoquelle: xpbimages.com

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