Unter diesen Palmen rollt so schnell wohl kein Formel-1-Bolide

Formel 1 2014

— 26.04.2014

Long Beach: Alles nur California Dreamin'?

Eine Formel-1-Rückkehr auf den US-amerikanischen Straßenkurs wird vor dem Hintergrund des neuen Indy-Car-Vertrages unwahrscheinlich - Kosten steigen



Die Chancen für ein Formel-1-Comeback in Long Beach schwinden. Nachdem durch die Öffnung des Vertrages zwischen Rennpromoter und Stadt eine Perspektive für einen Grand Prix der Königsklasse geschaffen wurde, scheint das Projekt an der IndyCar-Serie und der Sicherheit zu scheitern. Die US-Monoposto-Serie ist bis einschließlich 2018 auf den kalifornischen Straßenkurs abonniert. Der neue Kontrakt sieht Rennen anderer Meisterschaften frühestens nach dem Auslaufen vor.

Hinzu kommt, dass der Vertrag per Option um maximal zwei Jahre zu identischen Konditionen verlängert werden kann, was eine Verbindung bis 2020 bedeuten würde. Long Beach steht hinter den IndyCars, was ein einstimmiges Votum im Stadtparlament zum Ausdruck brachte. Auch bei Jim Michaelian, Chef des Promoters Grand Prix Association, ist von der Formel 1 keine Rede mehr: "Wir haben nun die Möglichkeit, gemeinsam mit der Stadt das Straßenkurs-Rennen Nummer eins in Nordamerika zu veranstalten."

Die IndyCar-Piloten Takuma Sato und Justin Wilson äußerten unlängst Bedenken, wenn es um die Sicherheit eines möglichen Gastspiels der Königsklasse geht. In den Griff zu bekommen wären diese nur, wenn viel Geld investiert werden würde. Allerdings sind die geringen Aufwendungen der öffentlichen Hand für ein Formel-1-Comeback und die großen Erträge für die Stadtkasse zuletzt immer das Argument von Long-Beach-Patron Chris Pook gewesen. Fällt das aus, bleibt nicht mehr viel auf der Nutzenseite.

Fotoquelle: IndyCar

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