In der Formel 1 herrscht in mancher Hinsicht derzeit ein relativ steiles Machtgefälle

Formel 1 2014

— 28.04.2014

Europäische Union beobachtet Strategiegruppe

Auf ein Beschwerdeschreiben der kleinen Formel-1-Teams hin überwacht die EU aktuell offenbar die Strategiegruppe ob ihrer Rechtmäßigkeit



In den vergangenen Wochen ist die Strategiegruppe zunehmend in die Kritik geraten. Das Gremium der Formel 1, in dem nur große Teams wie unter anderem Ferrari, McLaren oder Red Bull Mitspracherecht haben, hatte kürzlich die Einführung einer Kostendeckelung ab 2015 abgeschmettert. Die kleinen Teams, für die eine Budget-Obergrenze von immenser Wichtigkeit wäre, fühlen sich benachteiligt und zweifeln an der Rechtmäßigkeit der Strategiegruppe.

Aus diesem Grund haben sich die vier kleinsten Teams - Marussia, Caterham, Force India und Sauber - mit einem Schreiben an die Europäische Union gewandt, um sich über die Strategiegruppe zu beschweren. Sie glauben, dass das Gremium mit seinen Befugnissen gegen das Europäische Wettbewerbsgesetz verstößt. "Wir haben aktuell eine Situation, in der fünf Teams bevorzugt werden, während sechs andere entrechtet werden", schimpft Force Indias Stellvertretender Teamchef Bob Fernley gegenüber 'The Guardian'.

Das englische Blatt 'The Times' behauptet nun, dass sich Offizielle der Europäischen Union, genauer gesagt die Abteilung Wettbewerb, mit der Situation auseinandersetzen und sie überwachen. "Zwei Personen, die dem Sport nahestehen", seien bereits von Vertretern der EU befragt worden, die ihrerseits offenbar bereits Bedenken signalisiert haben. Am Donnerstag wird sich Fernley mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt zu einem wichtigen Gespräch in London treffen, um die Lage weiter zu diskutieren.

Fotoquelle: xpbimages.com

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