Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo könnten sich noch öfter begegnen

Formel 1 2014

— 05.05.2014

Ricciardo platzt vor Selbstvertrauen: "Will den besten Vettel"

Der Australier verspricht, einer möglichen Stallregie zu seinen Ungunsten Folge zu leisten, wünscht sich jedoch "hartes Fahren" im Red-Bull-internen Duell



Entgegen aller Erwartungen war es beim China-Grand-Prix Daniel Ricciardo, der von einer Red-Bull-Stallregie gegen seinen Teamkollegen und viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel profitierte. Der Deutsche machte eher zähneknirschend als bereitwillig Platz. Es wird ihm kein Trost sein, dass Ricciardo die Frustration, die ein solches Manöver zur Folge hat, nachvollziehen kann - schließlich hat der freche Youngster auch noch einige gute Tipps auf Lager.

Ricciardo erläutert im Gespräch mit der Zeitung 'West Australian' Vettels derzeitige Situation: "Es ist nicht immer schön, wenn man gesagt bekommt, dass man jemanden durchlassen muss. Und es ist nicht immer schön, ein langsames Auto zu haben." Trotzdem hält es der 24-Jährige für seine Pflicht, Folge zu leisten, wenn entsprechende Anweisungen vom Kommandostand kommen - genau wie die Vettels: "Nur, wenn sich niemand einmischt, dürfen wir uns einen Kampf liefern", sagt Ricciardo.

Er hat volles Vertrauen und Christian Horner, Helmut Marko und Co., weil an der Box ein viel besserer Überblick über das Renngeschehen bestünde als im Cockpit. Dass Vettel sich in Schanghai ein wenig zierte, nimmt der Strahlemann aus Perth seinem Kollegen nicht mehr übel: "Wir haben uns sogar versprochen, hart gegeneinander zu fahren. Ich will mich mit dem besten Seb duellieren und er will gegen mich in Topform antreten. Letztendlich respektieren wir, wenn jemand den besseren Job gemacht hat."

Sollte sich Vettel doch noch gegen ihn durchsetzen, verspricht Ricciardo, dieser Tatsache Tribut zu zollen und die Leistung anzuerkennen. "Das ist keine Einbahnstraße. Wir wissen, wie ein fairer Kampf aussieht und wir genießen das." In der Vergangenheit hatte es Vettel immer geschafft, sich mit fortschreitender Entwicklung des Autos und beinharter Arbeit im Simulator gegen Mark Webber zu behaupten. Vieles deutet darauf hin, dass im Fall Ricciardo die Messlatte für den Heppenheimer höher liegt.

Fotoquelle: xpbimages.com

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