Pastor Maldonado ist trotz der Lotus-Probleme froh über seinen Wechsel

Formel 1 2014

— 07.05.2014

Maldonado: "Williams hat nicht so funktioniert, wie es sollte"

Lotus-Pilot Pastor Maldonado kam durch seinen Wechsel überspitzt formuliert vom Regen in die Traufe - Dennoch glaubt er an Lotus und seine Chance sich zu beweisen



Pastor Maldonado ist einer der großen Pechvögel im jüngsten Wechselkarussell der Formel 1. In den vergangenen Jahren ist der Venezolaner noch in Diensten von Williams unterwegs gewesen. Während das britische Traditionsteam allerdings nicht zuletzt 2013 zu den absoluten Hinterbänklern zählte, trumpfte ein anderer Rennstall auf: Lotus. So holte die Mannschaft aus Enstone beispielsweise in Südkorea die Plätze zwei und drei, Williams landete hingegen zehn Positionen dahinter auf zwölf und 13. Was hätte also logischer für Maldonado erscheinen können, als zu Lotus zu wechseln?

So sollte es auch kommen. Allerdings dürfte sich der 29-Jährige derzeit vorkommen wie im falschen Film, denn die Vorzeichen sind in der Saison 2014 vertauscht. Williams fährt zumindest regelmäßig in die Top 10, Lotus hat bisher noch keinen einzigen Punkt sammeln können. Aus der Fassung bringe Maldonado diese Tatsache aber nicht: "Ich wusste, dass Williams dieses Jahr ein besseres Auto haben würde - schlechter als das des Vorjahres wäre auch praktisch unmöglich gewesen", lästert er gegenüber 'El Confidencial'.

"Williams hat nicht so funktioniert, wie es sollte, und nach drei Jahren musste ich mich davon lösen und mir eine neue Herausforderung suchen", erklärt Maldonado. Zu den kleinen Teams der Königsklasse zu zählen, sei einfach nicht das, wofür Williams mit seinem Namen, seinem Werk und seinen Strukturen stehe. Deshalb habe der jetzige Lotus-Fahrer nach einer neuen Hoffnung gesucht, die ihn wieder motiviert: "Ich wollte zeigen, dass mein Talent nicht einfach verschwunden ist, und dass sich die Dinge wieder ändern können."

Deshalb war Lotus die erste Wahl: "Ich habe mich für Lotus entschieden, weil die Geschichte zeigt, dass es ein großes Team ist. Als ich ankam, habe ich auch genau das vorgefunden." Damit spielt Maldonado auf die Art und Weise an, wie Lotus mit seinen vielen Problemen umgeht und sie löst. Zudem glaubt er, dass Motorenpartner Renault den Klassenprimus Mercedes bald einholen kann: "Die Lage kann sich schnell ändern. Natürlich ist das Projekt nicht so angelaufen wie erhofft, deshalb müssen wir jetzt nach vorn schauen. Wir haben mehr Spielraum für Verbesserungen als die anderen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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