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Formel 1 2014

— 08.05.2014

Wolff hält Alonso für härtesten Gegner im Titelkampf

Mercedes-Sportchef Toto Wolff ist gespannt auf das Kräfteverhältnis auf dem "Red-Bull-Kurs" in Barcelona, hat auf lange Sicht aber mehr Respekt vor Ferrari



Nicht etwa den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel, sondern Fernando Alonso hält Sportchef Toto Wolff für den größten Konkurrenten von Mercedes im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft 2014. Mit 41 Punkten ist der Spanier in Diensten von Ferrari momentan auch erster Verfolger von Nico Rosberg (79) und Lewis Hamilton (75).

Zwar hat Wolff grundsätzlich auch Red Bull auf der Rechnung, aber "auf die Saison betrachtet" sieht er eher Ferrari als stärkste Kraft abseits der Silberpfeile: "Die Scuderia lieferte schon in China beeindruckende Daten und sie hat den Inhouse-Vorteil, also dass Antriebsstrang- und Autoentwicklung selbst unter einem Dach erfolgen", erklärt der Österreicher in einem Interview mit den 'Salzburger Nachrichten'. "Und Ferrari kann auf den Alonso-Faktor zählen, denn er ist eine Bestie, die zu unglaublichen Leistungen fähig ist."

Vettel ist nach vier von 19 Rennen mit 33 Punkten WM-Fünfter, doch nach anfänglichen Problemen (insbesondere auf Seiten von Antriebshersteller Renault) hat Red Bull seit den verkorksten Wintertests zu einer Aufholjagd angesetzt. Vor allem aerodynamisch gilt der RB10 als eines der besten Autos seiner Generation - und das könnte in den mittelschnellen und schnellen Kurven in Barcelona positiv zum Tragen kommen.

"Wir fürchten uns nicht, haben aber Respekt", sagt Wolff. "Wer die Leistungen von Red Bull vom ersten Test bis zum Rennen in China genau beobachtete, wird die außergewöhnliche Steigerung erkannt haben. Diese ist wirklich beeindruckend. Aber ich muss sagen: Wir schlafen auch nicht. Barcelona wird jedenfalls zeigen, wie gut unser Auto wirklich ist, denn wir fahren dort ja auf einem Red-Bull-Kurs."

Dass Barcelona richtungsweisend für den Rest der Saison sein wird, würde Experte Marc Surer aber "mit Vorsicht genießen. Nachdem Maldonado 2012 den Grand Prix gewonnen und danach nie mehr etwas zustande gekriegt hat, können wir die Aussage vom Gradmesser vergessen", meint er gegenüber 'Sky.de'. "Die Strecke hat sowieso nicht mehr diese Bedeutung, weil nicht mehr in Barcelona getestet wurde. Eines werden wir aber mit Sicherheit sehen können, nämlich wer in der Zwischenzeit gut gearbeitet hat."

Nach Meinung von Wolff wird es im weiteren WM-Verlauf jedenfalls deutlich enger werden als in den ersten vier Rennen, in denen Mercedes klar den Ton angegeben hat. Rechnen konnte man damit trotz starker Leistungen bei den Wintertests zumindest in dieser überlegenen Form nicht: "Keiner von uns hätte vier Siege, davon drei Doppelerfolge, in den ersten vier Rennen für möglich gehalten oder gar erwartet", sagt er.

Fotoquelle: xpbimages.com

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