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Formel 1 2014

— 09.05.2014

Red Bull realisitisch: Die Lücke bleibt groß

Sebastian Vettel steht an der Box, Daniel Ricciardo ist als Dritter meilenweit hinter Mercedes zurück: Red Bull mit mäßigem Freitag in Barcelona



Mercedes hat seinen Vorsprung aus den ersten vier Rennen der Saison auch nach Europa retten können. Dies bleibt nach dem ersten Tag des Grand-Prix-Wochenendes in Barcelona unter dem Strich stehen. Die Formel-1-Weltmeister von Red Bull könnten im weiteren Verlauf des Rennwochenendes zwar erster Verfolger der Silberpfeile sein, aber man hat großen Rückstand. Und technische Probleme: Sebastian Vettel fuhr am Freitag nur vier Runden, dann legte ein Kurzschluss seine "Suzie" lahm.

"Ein kleiner Defekt mit großen Konsequenzen. Es war kein neues Teil am Auto, so etwas ist vorher auch noch nie passiert. Zum Glück trat das Problem heute auf und nicht morgen oder übermorgen", sagt Vettel nach einem wenig arbeitsreichen Tag in Spanien. "Leider konnten wir uns nun nicht mit zwei Autos auf den Renntag vorbereiten. Ich muss auf das vertrauen, was Daniel heute gemacht hat. Morgen muss ich sofort in einen guten Rhythmus kommen."

Teamkollege Daniel Ricciardo konnte am Freitag insgesamt 59 problemlose Runden abspulen. Der Australier war der einzige Pilot, der den Rückstand auf den führenden Mercedes von Lewis Hamilton auf unter eine Sekunde drücken konnte - wenn auch nur knapp: 0,985 Sekunden war Ricciardo hinter dem Briten. "Wir wollen die Lücke zu Mercedes gern schließen, aber die zeigen einfach keine Anzeichen, dass sie vielleicht langsamer werden könnten", zieht der Australier ernüchtert Bilanz.

"Es ist schön, dass wir in der Pause nicht zurückgefallen sind, sondern offenbar Fortschritte gemacht haben", rückt Ricciardo den positiven Aspekt in den Vordergrund, räumt aber auch ein: "Der Abstand ist größer, als wir eigentlich gehofft hatten." Beim Blick auf die Longrun-Zeiten am Freitag dürfte die Laune im Red-Bull-Lager besser werden. Der Australier war über die Distanz im Schnitt nur um 0,3 Sekunden langsamer als Hamilton. Da hatte sogar Nico Rosberg (2.) über weite Strecken das Nachsehen. Dies macht Hoffnungen für den Renntag.

"Es ist nicht gut, dass Sebastian nicht fahren konnte. Zwei Fahrzeuge bedeuten die zweifache Menge an Daten für das Team. Mit nur einem Auto lernst du nicht so viel über die neuen Teile. Immerhin haben wir ein paar gute Daten erhalten. Die Longruns und die kürzeren Versuche waren okay", meint Ricciardo und spricht über die Pneus: "Wer gut mit den Vorderreifen umgeht, der hat hier einen Vorteil." Ob sich die Eindrücke von den Longruns am Freitag allerdings am Renntag bestätigen werden, ist derzeit noch unklar. Wer spät frische Reifen holte, der konnte einen besseren Eindruck hinterlassen haben.

Fotoquelle: xpbimages.com

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