Großer Preis von Spanien: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 09.05.2014

Ferrari: Alonso hadert wieder mit Pirelli

Der Spanier hält die Reifenauswahl für "zu konservativ" und klagt über eine Strecke mit wenig Grip - Räikkönen leistet in Sachen Heckflügel Akkordarbeit



Ferrari befindet sich beim Spanien-Grand-Prix in Barcelona in Lauerstellung - zumindest, wenn es um den Podiumsplatz hinter den Mercedes-Piloten geht. Fernando Alonso (1:27.121 Minuten, +1,579 Sekunden) beendete das Freie Training am Freitag als Vierter des Tagesklassements, dicht gefolgt von Teamkollege Kimi Räikkönen (1:27.296 Minuten, +1,772 Sekunden). Dabei lief für die Scuderia, die in Barcelona Besuch von Präsident Luca di Montezemolo erhielt, längst nicht alles rund.

Alonso weiß von einer ganzen Reihe von Schwierigkeiten zu berichten: "Es gab auf der Strecke heute nicht viel Grip und wir hatten überhaupt mehr Probleme, was viele Gründen hatte - darunter auch, dass weniger Gummi als gewöhnlich auf der Strecke lag", so der Spanier, der weniger aerodynamischen Abtrieb als in der Vergangenheit erwähnt und Kritik an Pneulieferant Pirelli übt: "Meiner Meinung nach ist die Reifenauswahl auch zu konservativ für diese Strecke", beschwert sich Alonso.

Der Ex-Weltmeister glaubt, dass noch einiges zu tun ist, damit er die spanischen Fans beim Heimspiel verzücken kann: "Jetzt steht uns viel Arbeit ins Haus, wenn es darum geht, die Balance des Autos zu optimieren und das Maximum herauszuholen - sogar dann, wenn uns die Umstände nicht in die Karten spielen. Wir müssen cleverer sein als andere." Auch Räikkönen schuftete hart für sein Geld: "Wir hatten am Vormittag alle Hände voll zu tun, als wir versuchten, so viele Runden wie möglich abzuspulen, um unser geplantes Programm im Freien Training durchzuziehen."

Der Finne evaluierte neue Teile und bastelte am Feintuning seines roten Renners: "Wir haben verschiedene Setups probiert, zwei verschiedene Heckflügel getestet. Anschließend haben wir uns auf das Qualifying, das Rennen und die zwei Pirelli-Mischungen konzentriert." Räikkönen steht ein arbeitsreicher Abend bevor, schließlich will Ferrari mit ausgiebiger Datenanalyse die Marschrichtung ermitteln.

Auch Technikchef Pat Fry beschreibt das Tagesprogramm als "vollgepackt". Die schwierigen Bedingungen auf der Strecke machten die Sache nicht einfacher. "Wir haben es aber geschafft, ohne jede Panne durchzukommen. Gerade auf den härteren Reifen fehlte uns der Grip und das machte es schwieriger, das Auto zu kontrollieren, aber so ging es jedem Team." Fry will die Ergebnisse für beide Autos nutzen und hofft auf Erkenntnisse, in welchen Bereichen der F14 T noch zu verbessern ist. "Auch wenn unsere Kontrahenten sehr stark aussahen, versuchen wir unser Bestes."

Fotoquelle: xpbimages.com

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