Großer Preis von Spanien: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 10.05.2014

Sauber-Überraschung: Gutierrez schlägt Sutil

Adrian Sutil erreicht im Qualifying zum Grand Prix von Spanien nur Platz 17, Teamkollege Esteban Gutierrez auf Rang 14 - Helfen die Updates am C33 wirklich?



Im Qualifying zum Großen Preis von Spanien in Barcelona kämpften beide Sauber-Piloten mit einer nicht zufriedenstellenden Balance des Autos. Adrian Sutil tat sich besonders schwer, die Reifen zum Arbeiten zu bringen und blieb auf Rang 17 in Q1 hängen. Esteban Gutierrez schaffte es auf die Startposition 14. Im Laufe der ersten beiden Tage zeigte das umfangreiche Entwicklungspaket durchaus positive Wirkung, jedoch bedarf es noch der weiteren Feinabstimmung. Daran wird das Team beim Test in der kommenden Woche weiter arbeiten.

"Das war das Maximum, was wir heute erreichen konnten. Angesichts der Schwierigkeiten, die ich gestern hatte, leistete das Team sehr gute Arbeit, um die Dinge in den Griff zu bekommen", sagt Gutierrez, der seinen Teamkollegen nun bereits dreimal im Qualifying schlagen konnte. "Wir haben definitiv noch einiges auszusortieren, aber dennoch ist es motivierend, näher an unseren Konkurrenten dran zu sein."

"Natürlich sind wir mit dem, was wir bisher erreicht haben, nicht zufrieden, aber mit einigen weiteren Anstrengungen werden wir in den Bereich der Top 10 kommen", meint der Mexikaner. "Wir müssen das Positive mitnehmen und das Negative genau analysieren. Morgen wird es bestimmt nicht einfach, weil die Asphalttemperatur wohl ziemlich hoch sein wird, und es unter diesen Umständen nicht leicht ist, die Reifen zu schonen. Wie immer werden wir unser Bestes geben."

"Es war natürlich nicht das Resultat, das ich mir erhofft habe. Aber so ist es eben manchmal im Qualifying", nimmt Sutil seine Probleme gelassen hin. "Leider haben wir heute in die falsche Richtung gearbeitet. Im dritten Freien Training hatte ich Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Im Qualifying war es dann genau anders herum, wir haben die Reifen extrem überhitzt. Das haben wir nach meinem zweiten Lauf realisiert und sofort versucht, es im dritten Versuch besser zu machen."

Updates bringen noch nicht das Maximum

"Das ist uns auch ein wenig gelungen, allerdings war die Voreinstellung schon gemacht, und wir konnten in der kurzen Zeit keine großen Änderungen mehr vornehmen. Ich denke, wir haben dadurch fast eine Sekunde pro Runde und damit einige Startplätze verloren", sagt Sutil. "Wir haben unser Ziel deutlich verpasst. Dennoch haben wir etwas gelernt heute und von dieser Position aus ist auch noch einiges möglich. Ich denke, mit einem guten Tempo im Rennen werde ich am Ende dort sein, wo ich hingehöre."

"Dank der Verbesserungen, die wir hier am Auto hatten, ist es uns gelungen, den Zeitabstand zum Mittelfeld zu verringern. Es war uns aber auch klar, dass wir hier noch keine größeren Sprünge erwarten durften", meint Teamchefin Monisha Kaltenborn. "Auf jeden Fall verdient die Mannschaft in Hinwil ein großes Kompliment dafür, dass sie es geschafft hat, dieses umfangreiche Entwicklungspaket für dieses Rennen bereitzustellen."

"Natürlich müssen wir jetzt noch Feintuning machen, insofern kommt uns der Test nächste Woche in Barcelona sehr entgegen. Ich erwarte, dass wir im Rennen konkurrenzfähiger sein werden als bisher. Wir müssen bereit sein, die Chancen zu ergreifen, wenn sie sich bieten", sagt die Österreicherin. "Positiv ist, dass es uns gelungen ist, den Zeitabstand auf unsere Konkurrenten im Mittelfeld zu verringern. Das war das erste Ziel, das wir uns für dieses Rennen gesetzt hatten", fasst Chefingenieur Giampaolo Dall'Ara zusammen.

"Ich weiß nicht, ob wir morgen in der Lage sein werden, um Punkte zu kämpfen, aber wir sind in jedem Fall nicht weit entfernt", so der Italiener. "Wir sind mit der Balance des Autos noch nicht dort, wo wir sein wollen. Es ist offensichtlich, dass das Aeropaket mehr Potenzial besitzt, aber wir müssen es noch besser abstimmen. Die Tatsache, dass die Reifen hier sehr hart sind, hat auch nicht geholfen, deshalb war es schwierig, das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Bei Adrian klappte das gestern besser, bei Esteban dagegen heute. Wichtig ist, dass wir zum Mittelfeld aufgeschlossen haben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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