Der Red Bull Ring ist allmählich bereits für die Rückkehr der Königsklasse

Formel 1 2014

— 13.05.2014

Mateschitz happy: Spielberg mit zweistelligem Millionendefizit

Die Vorbereitungen am Red Bull Ring laufen nach Plan, ein kommerzieller Erfolg wird das Rennen aber nicht - Jenson Button freut sich auf den anspruchsvollen Kurs



Noch knapp sechs Wochen mssen sich sterreichische Motorsportfans gedulden, dann kehrt die Formel 1 nach genau einem Jahrzehnt Abstinenz in die Alpenrepublik zurck. Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, der das Gelnde nach dem vorerst letzten Gastspiel der Knigsklasse kaufte und 2004 mit dem Umbau begann, ist mit den Vorbereitungen zufrieden: "Alles luft nach Plan, was Organisation, Rennstrecke und Technik betrifft. Wir freuen uns alle darauf", erzhlt er gegenber den 'Salzburger Nachrichten'.

Dass der Grand Prix von den Fans angenommen wird, da ist sich der 69-Jhrige sicher: "Wir erwarten am Renntag 120.000 Fans. 125.000 wre das Limit, das genehmigt ist." In wirtschaftlicher Hinsicht rechnet Mateschitz mit gewissen Verlusten, die ihm jedoch nicht die Laune vermiesen knnen: "Eine wirtschaftliche Plus-Minus-Bilanz kann sich nicht ausgehen. Das Defizit wird ein zweistelliger Millionenbetrag sein, aber der ist geringer als ursprnglich errechnet."

Um den kommerziellen Erfolg der Veranstaltung muss sich Jenson Button wenig sorgen. Der McLaren-Pilot ist einer der wenigen Verbliebenen, die Anfang des Jahrtausends bereits Formel-1-Rennen auf dem heutigen Red Bull Ring ausgetragen haben - neben Kimi Rikknen und Fernando Alonso. "Ich habe gute Erinnerungen daran - zumindest an mein erstes Jahr-, denn die anderen Jahre waren ziemlicher Mll. Ich bin 2000, glaube ich, Vierter geworden", erinnert sich der Brite.

Tatschlich schrammte Button einmal nur knapp am Podium vorbei - allerdings im Jahr 2003. In seiner Debtsaison 2000 zeigte er jedoch ebenfalls eine starke Leistung und wurde Fnfter, bevor er in den beiden Folgejahren ausfallen beziehungsweise Siebter werden sollte. "Die Atmosphre ist dort immer gut", denkt er zurck, "Ich erinnere mich, dass die sterreicher immer gecampt haben, und es auf dem Zeltplatz immer eine groe Party gab. Sie scheinen ihre Events und den Motorsport zu lieben. Ich freue mich darauf."

Auch das Streckenlayout fand Button stets sehr ansprechend. "Ich wei nicht, ob sie das verndert haben, ich habe es noch nicht gesehen. Es gibt nicht viele Kurven, aber der Kurs macht Spa. Ich mag die Strecke. Sie ist sehr herausfordernd, auch wenn man meint, dass sie es mit acht Kurven nicht sein sollte." Allerdings knne man nur schwer berholen, "einzig auf den langen Geraden funktioniert das." Am 22. Juni hat Button die Chance, seine Erfahrung in ein gutes Ergebnis umzumnzen.

Fotoquelle: Red Bull

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