Red Bull und vor allem Sebastian Vettel kämpfen um den Anschluss an die Spitze

Formel 1 2014

— 14.05.2014

Red Bull: Vettels Chassis war nicht kaputt

Red Bull widerspricht Gerüchten, wonach das Straucheln von Sebastian Vettel in der bisherigen Saison auf ein kaputtes Chassis zurückzuführen war



Beim Grand Prix in Barcelona erhielt Sebastian Vettel ein neues Chassis und verpasste vom 15. Startplatz mit einem vierten Platz im Ziel nur knapp das Podium. Medienberichten zufolge soll das vorherige Chassis einen Schaden gehabt haben. Das Team widerspricht den Behauptungen aber. "Am alten Chassis wurde kein Schaden gefunden", erklärt Chefingenieur Paul Monaghan gegenüber 'Reuters'.

"Die Untersuchungen gehen noch weiter, aber nur, weil es viel zu überprüfen gibt. Durch die Überprüfung haben sich bisher nur ein paar Änderungen an kleineren Teilen und Arbeitsprozessen ergeben", meint Monaghan. "Wenn wir alle Informationen zusammen haben, wird Red Bull sich eine komplette Lösung überlegen."

Der vierfache Weltmeister Vettel musste dieses Jahr mehr für Punkte kämpfen, als vergangenes Jahr für seine Siege. Seit die Formel 1 auf die V6-Turbo-Hybriden umgestiegen ist, beklagt der 26-Jährige immer ein fehlendes Gefühl für das Auto im Vergleich zu den alten V8-Motoren. Red Bulls Motorenpartner Renault hat seinen Teil dazu beigetragen. Die Franzosen hatten bisher einen zu schwachen Motor im Vergleich zu dem dominanten Mercedes-Motor.

Außerdem wurde Vettel noch von seinem neuen, australischen Teamkollegen Daniel Ricciardo in den Schatten gestellt. Ricciardo wurde Dritter in Spanien und als Zweitplatzierter in Australien disqualifiziert. Teamchef Christian Horner glaubt nach dem Rennen am Sonntag aber daran, dass Vettel jetzt wieder der Alte ist. "Letztes Jahr war er mit dem Auto sehr zufrieden. Er schwamm auf einer Welle des Erfolgs und dann kannst du über das Wasser gehen. Er hatte das Gefühl für das Auto und dann lief alles für ihn", erklärt Horner.

"Genau das sucht Vettel jetzt wieder bei seinem RB10. Dieses Wochenende konnte man im Rennen sehen, wie er während der Fahrt wieder wie früher wurde. Er fuhr die Schnellste Runde und rang die Ferraris nieder. Es sah ganz so aus, als hätte er sein Gefühl zurück", so Horner.

Fotoquelle: xpbimages.com

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