Christian Horner bekam sein erstes Go-Kart zu seinem zwölften Geburtstag geschenkt

Formel 1 2014

— 15.05.2014

Horner und der Beginn einer großen Liebe

Red-Bull-Teamchef Christian Horner berichtet von seinem persönlichen Weg in den Motorsport - Alles begann mit einem Unfall von Nigel Mansell in Monaco



Christian Horner ist heute einer der großen Darsteller im Formel-1-Zirkus. Als Teamchef führte er Red Bull in den vergangenen Jahren zu insgesamt acht Weltmeisterschaften - vier als Konstrukteur, vier Fahrertitel für Sebastian Vettel. In der Königklasse ist der Brite aber eigentlich noch immer relativ frisch: 2005 setzte ihn Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz als Teamoberhaupt des neu gegründeten Rennstalls Red Bull Racing ein. Allerdings hatte sich Horner als Fahrer und auch Teambesitzer bereits lange zuvor im Motorsport etabliert.

Zum ersten Kontakt mit der Formel 1 kam es 1984. "Meine erste Erinnerung an ein Formel-1-Rennen war der Grand Prix von Monaco, als Nigel Mansell einen JPS Lotus gefahren ist und das Auto im Regen weggeworfen hat", denkt Horner an seinen Landsmann zurück, der im Rennen erst kurz zuvor die Führung von Alain Prost übernommen hatte. "Ich war zehn Jahre alt und einfach nur fasziniert von diesem Sport. Ich wurde ein großer Fan von Nigel."

Jenes Rennen in Monte Carlo sollte Horners Leidenschaft für Geschwindigkeit erwecken. "Ich wollte mit allen möglichen Go-Karts oder Seifenkisten mit Kinderwagenrädern den Hügel in unserem Dorf herunterjagen." Zu seinem zwölften Geburtstag habe er dann schließlich sein erstes Kart bekommen. "Es war ein Wrack. Und es war zu tief, um damit im Garten umherzufahren." Deshalb sei er zur örtlichen Kartbahn gegangen und habe die Welt des Kartsports für sich entdeckt - "Ich habe mich verliebt."

Der Schritt in die Formel 1 vor etwas mehr als neun Jahren sei für Horner ziemlich aufregend gewesen: "Ich wollte immer unbedingt an der Spitze des Motorsports arbeiten. Ich hatte bis dahin in allen Serien gewonnen, in denen ich involviert gewesen war, aber die Formel 1 unterscheidet sich von allen anderen Formen des Motorsports. Es war nervenaufreibend, aber ich war auch zutiefst dankbar, diese Gelegenheit zu bekommen, und fest entschlossen, das Beste daraus zu machen."

Wichtig sei es vor allem, den Spaß nicht zu verlieren - auch wenn es um viel geht, und der Druck enorm ist. "Wir versuchen, Spaß zu haben. Ich denke, wir haben es geschafft, eine Art Spaß in den Paddock zu bringen. Wenn du genießt, was du tust, dann machst du es auch gleich viel besser. Das ist ein Grundprinzip bei uns und auch in der Fabrik. Lebe so, und du wirst mehr aus dir und deinem Team herausholen." Zwar gebe es stets Höhen und Tiefen in der Formel 1, erstere überwiegen aber ganz klar, meint Horner.

Fotoquelle: xpbimages.com

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