Susie Wolff erfüllt sich ihren Traum von der Formel 1

Formel 1 2014

— 15.05.2014

Susie Wolff über Frauen im Motorsport: "Es fehlen Vorbilder"

Fehlende Vorbilder und zu wenig Konkurrenzdruck sind für Susie Wolff zwei Ursachen dafür, warum sich Frauen im Motorsport so schwer tun



Am gestrigen Mittwoch absolvierte Susie Wolff ihren ersten Test im aktuellen Williams FW36. Damit bereitete sich die Schottin auf ihre Einsätze in Silverstone und Hockenheim vor, wo die Entwicklungsfahrerin das erste Freie Training bestreiten wird. Damit wird zum ersten Mal seit Giovanna Amati im Jahr 1992 eine Fahrerin an einem Grand-Prix-Wochenende der Formel 1 teilnehmen. Doch warum fällt Frauen der Aufstieg im Motorsport nach wie vor so schwer? Wolff hat dafür zwei Gründe ausgemacht.

"Erstens fehlen die Vorbilder. Wenn kleine Mädchen heute Formel 1 schauen, sehen sie keine Frau, die da mitfährt", sagt Wolff im Interview mit 'FOCUS Online'. Dies führe dazu, dass nur wenige Mädchen frühzeitig mit dem Motorsport beginnen. "Dadurch gibt es kaum Konkurrenz und das ist für die Leistung nicht förderlich", so die Williams-Pilotin.

An dieser Situation möchte Wolff durch ihr Engagement bei Williams etwas ändern. "Ich möchte zeigen, dass die Formel 1 nicht nur eine Männerwelt ist. Seit ich mit acht Jahren zum ersten Mal im Kart saß, verfolge ich meinen Traum, in einem Formel-1-Cockpit zu sitzen", sagt sie. "Diesen Traum lebe ich gerade."

Fotoquelle: Williams

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