Damon Hill setzt im WM-Kampf auf seinen Landsmann Lewis Hamilton

Formel 1 2014

— 16.05.2014

Hill: "Fast unmöglich, Lewis zu schlagen"

Damon Hill und Derek Warwick sind der Überzeugung, dass Lewis Hamilton vor allem psychologisch alle Vorteile gegenüber Teamkollege Nico Rosberg auf seiner Seite hat



Lewis Hamilton hat die höchste Stufe auf den Formel-1-Podien dieser Welt momentan gepachtet. Seit dem zweiten Saisonlauf in Malaysia hat der Mercedes-Pilot alle vier Rennen gewinnen können und hat auch teamintern die Weichen für sich gestellt. Obwohl Nico Rosberg in dieser Saison noch nicht schlechter als Platz zwei abgeschnitten hat und zumindest in Bahrain und Spanien eigentlich der Schnellere war, musste er die WM-Führung schließlich abgeben.

Für Ex-Weltmeister Damon Hill ist es eine Frage des Momentums, mit dem sich der Hamilton derzeit fortbewegt. "Bis zu dieser Saison hat es eigentlich immer so ausgesehen, als könnte Hamilton seine Konzentration jeden Moment verlieren. Nun scheint er jedoch das Auftreten eines Mannes zu haben, bei dem es rundum läuft", so der 53-Jährige gegenüber 'BBC'. Hill frage sich sogar manchmal, ob Hamilton einfach nur spazieren fährt: "Ich glaube, er hat noch einen zusätzlichen Gang."

"Ich denke, er ist so konzentriert auf seinen Job, dass es fast unmöglich sein wird, ihn zu schlagen", meint der Champion von 1996 und spielt auf zwei verpasste Chance für Teamkollege Rosberg an: "Nico hatte zweimal die Gelegenheit, Lewis zu schlagen - in Bahrain und Spanien -, aber sie sind ihm durch die Finger geglitten. Das könnte bereits zu viel gewesen sein, um sich davon zu erholen." Sollte Rosberg seine Chance in Monaco, wo er traditionell stark ist, nicht nutzen, dürfte es in psychologischer Hinsicht wirklich allmählich schwer für den Deutschen werden.

Ein weiterer ehemaliger Fahrer stimmt seinem Landsmann Hill zu: Derek Warwick. "Große Fahrer finden ein Niveau für sich und sind dann in der Lage, ihre Leistung so zu steigern, dass sie es auch erreichen. Man denke nur an Ayrton Senna, Alain Prost, Nigel Mansell und jetzt Sebastian Vettel und Lewis Hamilton." Auch Warwick mahnt, die psychologischen Nachteile für Rosberg nicht zu unterschätzen: "Natürlich sind das auch Psychospielchen. Fahrer sind Kämpfer - das Erste, was du versuchst, ist, in die Psyche deines Teamkollegen einzudringen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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