Nico Hülkenberg hält Monaco zusammen mit Singapur für die anspruchsvollste Strecke

Formel 1 2014

— 19.05.2014

Hülkenberg blickt nach Monaco: "Das Herz schlägt schneller"

Zwar sind sich Nico Hülkenberg und Sergio Perez nicht einig, ob Monte Carlo nun der schwierigste Kurs im Kalender ist, freuen sich aber auf die Herausforderung



In wenigen Tagen macht der Formel-1-Zirkus einmal mehr Halt im Fürstentum von Monaco - wo er sich seine Bezeichnung traditionell auch verdient. Für Force India könnte das Rennwochenende 2014 unter einem guten Stern stehen, denn selten kam der Rennstall in derart guter Verfassung an den Jachthafen. Aktuell liegt man auf Rang vier der Gesamtwertung, besonders Nico Hülkenberg steht mit 37 WM-Punkten als Sechster gut da. Seinen Lauf will er auch im sechsten Saisonrennen aufrechterhalten.

Trotz mäßiger Performance in Barcelona landeten beide Force India erneut in den Punkten. "Das hält unser Momentum am Leben und zeigt, dass wir selbst an schwierigen Tagen punkten können", freut sich der Emmericher. "Wir haben die Konstanz, um unsere Position in der WM zu verteidigen. Wir stehen mit einigen sehr starken Teams im Wettbewerb, da könnten regelmäßige Punkte am Ende der Saison den Unterschied machen."

Nun wartet mit Monaco allerdings ein besonders eigenwilliger Kurs, von dem sich der 26-Jährige trotzdem einiges erhofft: "Ich denke, es wird halbwegs normal für uns laufen." Trotzdem freut er sich wie ein kleines Kind auf das Rennen: "Es ist der Event des Jahres. Dein Herz schlägt jedes Mal schneller, wenn du dort ankommst und über die Brücke zu den Boxen gehst. Der Ort sieht einfach fantastisch aus mit den Gebäuden, den Bergen und der ganzen Szenerie." Das Beste sei aber eine Fahrt um die Strecke - "der größte Spaß des Jahres."

Sicherlich auch, weil der Stadtkurs unheimlich anspruchsvoll ist: "Was die Präzision angeht, ist es zusammen mit Singapur das härteste Rennen überhaupt. Du bekommst einfach keine Gelegenheit zum Durchatmen", erklärt Hülkenberg. Sein Teamkollege Sergio Perez sieht das nicht ganz so: "Es ist nicht die schwierigste Runde des Jahres, aber du musst deine Konzentration immer hochhalten. Es ist ein Kurs, auf dem der Fahrer den Unterschied machen kann. Du hast hier also immer die Chance, etwas ganz Besonderes zu vollbringen."

Als Heimrennen betrachtet Perez den Monaco-Grand-Prix allerdings nicht wirklich, obwohl er - wie viele seiner Kollegen - im Stadtstaat wohnt. "Es ist immer ganz nett, ein Rennen zu haben, zu dem du nicht anreisen musst und bei dem du in deinem eigenen Bett schlafen kannst. Ein echtes Heimrennen wird für mich Mexiko sein, wenn die Formel 1 im kommenden Jahr dorthin zurückkehrt." Ob der Große Preis von Mexiko, der eigentlich schon in dieser Saison stattfinden sollte, tatsächlich den Weg in den Rennkalender 2015 schaffen wird, bleibt abzuwarten.

Fotoquelle: xpbimages.com

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