Domenicali bleibt wohl bei Ferrari, doch warum hat er mit Vettel telefoniert?

Formel 1 2014

— 21.05.2014

Domenicali: Ein anderes Team kommt nicht in Frage

Ex-Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali erhält derzeit diverse Jobangebote, hat aber noch nichts entschieden - Warum hat er bei seinem Abschied mit Vettel telefoniert?



Einige Wochen sind mittlerweile verstrichen, seitdem Stefano Domenicali seinen Hut als Ferrari-Teamchef nehmen musste und Marco Mattiacci das Ruder in Maranello übernahm. In der Zwischenzeit kursierten diverse Gerüchte über die Zukunft Domenicalis - zum Beispiel, dass er womöglich den italienischen Basketballverband führen könnte. Nun erklärt der 49-Jährige jedoch, dass er noch nichts entschieden habe, einen Teamwechsel innerhalb der Formel 1 jedoch ausschließe.

"Ich habe nie ausgeschlossen, im Motorsport zu bleiben. Aber ich habe immer ausgeschlossen, für ein anderes Team zu arbeiten - sei es Caterham, McLaren oder wer auch immer-, was ich hiermit auch nochmals bestätige", so der Italiener gegenüber dem Blog von Leo Turrini. "Wenn ich an die Boxenmauer gehen würde, um Fernando Alonso und Kimi Räikkönen anzufeuern, das würde zwar nicht funktionieren. Aber in anderen Bereichen... Warum nicht?"

Liegt die Zukunft Domenicalis also vielleicht auch weiterhin bei Ferrari? Direkt nach dem Abschluss seines Studiums 1991 hatte der Mann aus Imola bei Ferrari angeheuert und war bereits nach fünf Jahren ins Management eingestiegen. 2007 übernahm er schließlich den Posten des Teamchefs. Gut 23 Jahre verbrachte Domenicali in Diensten der Scuderia - seine gesamte Karriere. Kein Wunder, dass er sich keinen Teamwechsel vorstellen kann.

Einige der öffentlichen Spekulationen sind übrigens nicht völlig aus der Luft gegriffen: "In den Zeitungen stehen in diesen Tagen einige wahre Optionen für meine Zukunft drin. Ich erhalte momentan zahlreiche Angebote, auch aus anderen Branchen. Aber ehrlich gesagt habe ich überhaupt keine Eile, da irgendetwas zu entscheiden", meint Domenicali. Mit Blick auf die heutige Situation in Italien und Europa sei ihm erst einmal bewusst geworden, war für ein Privileg er eigentlich genießt.

Mattiacci habe bei seiner Amtsübernahme keinerlei Fragen gestellt, berichtet Domenicali. "Das ist eigentlich eine gute Sache. Es zeigt, dass er keine Ratschläge braucht, und ich, der immer ein Ferrarista bleiben wird, bin glücklich damit." Am Tag seines Abschieds habe Domenicali drei Fahrer angerufen: Alonso, Räikkönen und - kurioserweise - Sebastian Vettel. "Fernando und Kimi sind echte Freunde für mich. Ich habe nicht gewollt, dass sie um den sechsten Platz fahren müssen. Und warum ich Seb angerufen habe? Hier müsst ihr die Antwort selbst herausfinden, sorry."

Fotoquelle: xpbimages.com

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