Großer Preis von Monaco: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 21.05.2014

Aufschwung beim Räikkönen? "War auch davor nicht schlecht"

Kimi Räikkönen sieht sich im bisherigen Saisonverlauf unter Wert geschlagen - Beim Grand Prix von Monaco hofft der Finne auf mehr Erfolg als im Vorjahr



Im teaminternen Duell der beiden Weltmeister bei Ferrari hat nach fünf Rennen der Formel-1-Saison 2014 Fernando Alonso die Nase vorne. Im Qualifyingduell liegt der Spanier mit 3:2 vor Kimi Räikkönen, beim Blick auf die WM-Wertung fällt Alonsos Vorsprung mit 49:17 Punkten deutlicher aus. Doch zuletzt lag Räikkönen beim Großen Preis von Spanien im Rennen lange Zeit vor seinem Teamkollegen, der ihn erst durch eine Umstellung der Strategie von zwei auf drei Stopps überholte.

Doch von einem Aufschwung möchte Räikkönen nicht sprechen, vielmehr fühlt sich der Weltmeister von 2007 im bisherigen Saisonverlauf unter Wert geschlagen. "Ich war auch in den Rennen davor nicht so schlecht, hatte aber immer wieder Probleme, was das Gesamtbild immer etwas versaut hat", so der "Iceman". "Beim letzten Mal war es aber etwas besser."

Der Ärger über die Rennstrategie in Barcelona ist bei Räikkönen mittlerweile offenbar verflogen, eine entsprechende Frage überging der gelangweilt wirkende Finne heute bei der Pressekonferenz in Monaco. Unabhängig davon, welcher Ferrari-Pilot im Ziel nun vorne lag, war das Ergebnis in Spanien aus seiner Sicht ernüchternd.

"Die Positionen, auf denen wir ins Ziel gekommen sind, sechs und sieben, sind nicht das, wo wir als Team sein wollen. Daher haben wir noch eine ganze Menge zu tun", sagt Räikkönen, der sein Team hier aber auf einem guten Weg sieht. "Wir verbessern uns Schritt für Schritt, aber andere Teams gehen auch voran. Es ist also nicht einfach. Wir wissen aber, was wir zu tun haben und wie sehr wir uns steigern müssen."

In Monaco blickt Räikkönen auf eine gemischte Bilanz zurück. In seiner ersten Zeit in der Formel 1 war er im Fürstentum recht erfolgreich. 2005 gewann er im McLaren, nachdem ihm zwei Jahre zuvor schon ein zweiter Platz gelungen war. Später durfte er 2009, mittlerweile in Diensten von Ferrari, als Dritter noch einmal an der Siegerehrung teilnehmen und Fürst Albert die Hand schütteln .

"Die Rennen liefen für mich oft okay, aber es gibt viele Dinge, die das Ergebnis beeinflussen können", so Räikkönen. Nach seinem Ausflug in die Rallye-WM lief es bei Lotus allerdings nicht mehr so gut für ihn. Die Plätze neun und zehn stehen in den Jahren 2012 und 2013 für ihn zu Buche. "In den vergangenen Jahren war es nicht immer das beste (Rennen; Anm. d. Red.) für mich, hoffentlich läuft es dieses Jahr besser und wir können viele Punkte mitnehmen", so Räikkönen.

"Es ist aber noch zu früh um zu sagen, wie das Auto sein wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist alles anders", traut sich der Finne noch keine Prognose zu. "Wir müssen es unvoreingenommen angehen und unser Bestes geben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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