Nico Hülkenberg glaubt, dass sein Force India in Monaco gut laufen wird

Formel 1 2014

— 21.05.2014

Hülkenberg warnt Mercedes-Teams vor Monaco

Nico Hülkenberg erwartet, dass der Performance-Unterschied zwischen Mercedes- und den Konkurrenzaggregaten 2014 nie so gering sein wird wie in Monte Carlo



Der weltbekannte Stadtkurs im Herzen von Monaco ist für seine speziellen Anforderungen berüchtigt: Statt Power braucht es im Fürstentum vor allem Traktion, was in diesem Jahr die Karten neu mischen könnte. Denn selten zuvor waren die Unterschiede im Leistungsvermögen der drei verschiedenen Antriebseinheiten so groß wie in diesem Jahr: Die Teams mit Mercedes-Aggregaten dominieren, Renault und Ferrari fahren hinterher. Das war zumindest bisher so.

Nun glaubt Force-India-Pilot Nico Hülkenberg jedoch, dass die Leistungsunterschiede in Monte Carlo kaum ins Gewicht schlagen werden: "Ich denke, dass es für Teams, die weniger Power haben, ein bisschen besser ist. Denn Monaco ist einfach keine Power-Strecke, sondern Grip, Abtrieb und Traktion. Das sind hier die Faktoren, die die Rundenzeit ausmachen. Von daher ist die Differenz hier schon am kleinsten", so der Emmericher.

Schlechter als die Konkurrenz werden die Mercedes-Kundenteams aber natürlich auch nicht dastehen, nur eben weniger bevorteilt. In die Karten spielen könnte dem Force India hingegen die Reifenwahl. Erstmals hat Pirelli die Supersoft-Mischung mitgebracht, auf die sich Hülkenberg freut: "Ich denke, generell mag unser Auto eher weichere Reifen." So seien die deutlich härteren Pneus im Vergleich zum Vorjahr etwas problematisch für den VJM07: "Wenn die Mischungen weicher wären, könnte uns das entgegenkommen. Vielleicht sind sie ein bisschen konservativ, aber es ist, wie es ist, und mir müssen damit zurechtkommen."

Auch von den Reifen abgesehen erwartet Hülkenberg einen besseren Speed als noch in Spanien, wo er Zehnter hinter Teamkollege Sergio Perez wurde. "Ich denke, es sollte ganz okay sein. Das Ziel ist wie gewöhnlich, Punkte zu holen. Während des Barcelona-Tests haben wir ein paar Dinge entdeckt, die unsere Leistung dort am Wochenende zuvor beeinträchtigt haben. Mit dem, was wir jetzt wissen, wären wir in Spanien stärker gewesen und können hoffentlich auch hier davon profitieren."

Speziell der Deutsche hatte in Katalonien Probleme, weil Teile am Unterboden seines Boliden nicht korrekt angebracht waren. So fuhr er fast eine halbe Sekunde langsamer als Perez. Durch die Leistung des Mexikaners sei der Unterschied nicht zu erklären. "Nein, das war dieses Problem, das wir mit dem Auto hatten", so "Hülk". Im Fürstentum will der 26-Jährige dann wieder vor seinem Teamkollegen landen. "Aber es ist eben auch Monaco, etwas sehr Spezielles. Du kannst dir hier nie zu sicher sein. Du musst einen guten Einstieg finden und dir dann einen Nimbus aufbauen."

Fotoquelle: Lukas Gorys

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