Adrian Newey und Sebastian Vettel verbinden viele gemeinsame Erfolge

Formel 1 2014

— 21.05.2014

Newey zu Ferrari? Vettel: "Wir haben ihn gerne im Team"

Sebastian Vettel reagiert gelassen auf Spekulationen über einen Wechsel von Star-Designer Adrian Newey zu Ferrari: "Es ist eine Geschichte"



Rund um den Großen Preis von Monaco nimmt alljährlich die "Silly Season", also die Zeit der Spekulationen über Personalentscheidungen, in der Formel 1, langsam Fahrt auf. In diesem Jahr wird eine echte Königspersonalie ins Gespräch gebracht, denn angeblich wirbt Ferrari um die Dienste von Adrian Newey, der als Technischer Direktor von Red Bull für die Weltmeisterautos der vergangenen vier Jahre verantwortlich zeichnete.

Sebastian Vettel macht sich allerdings wenig Sorgen um einen möglichen Verlust seines Star-Designers. "Ich habe noch nicht mit ihm gesprochen, habe aber von einigen Geschichten gehört", sagt der Heppenheimer. "Wie viel Wahrheit darin steckt, werden wir möglicherweise nie erfahren. Daher interessiert mich das ehrlich gesagt nicht sonderlich."

Allerdings hat auch der Weltmeister registriert, dass derartige Spekulationen regelmäßig im Mai auftauchen. "Ich weiß nicht warum, aber in den vergangenen Jahren wurden mir immer zu dieser Zeit solche Fragen gestellt. In diesem Jahr ist es Adrian", sagt Vettel. Der 26-Jährige macht allerdings keinen Hehl daraus, dass er Newey nur ungern ziehen lassen würden. "Wir haben ihn gerne in unserem Team", sagt er.

Und wenn Newey doch zu Ferrari wechseln würde? Wäre das für Vettel ein Grund, mit ihm zusammen das Team zu wechseln, nachdem Ferrari bereits in der Vergangenheit Interesse am Deutschen signalisiert hatte? "Hätte, wenn und aber", weicht Vettel dieser Frage aus und kommt lieber auf die Verdienste Neweys bei Red Bull zu sprechen. "Ich habe ihn in den vergangenen Jahren recht gut kennengelernt. Wir haben sehr eng zusammengearbeitet, nicht nur ich, sondern das ganze Team."

Ohnehin ist Vettel der Ansicht, dass die Leistungen Newey in der Öffentlichkeit teilweise zu sehr herausgestellt werden, wenn er als alleine Verantwortlicher für die Red Bull dargestellt wird. "Adrian ist eine der Schlüsselpersonen im Team, aber es gibt auch viele andere Leute, die hart arbeiten", sagt er. "Daher ist es nicht fair, nur ihm die Anerkennung dafür zu schenken."

Fotoquelle: xpbimages.com

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