Großer Preis von Monaco: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 22.05.2014

Mercedes auch in Monaco an der Spitze

Alles beim Alten in der Formel 1: Lewis Hamilton und Nico Rosberg waren auch am ersten Trainingstag in Monaco die Schnellsten



Mercedes bleibt in der Formel 1 das Maß der Dinge. Auch in Monaco waren Lewis Hamilton und Nico Rosberg am ersten Trainingstag die schnellsten Piloten des gesamten Feldes. Im ersten Freien Training fuhr Hamilton nach 32 Runden in 1:18.271 Minuten die Bestzeit, Rosberg belegte mit einem Abstand von 0,032 Sekunden Platz zwei. Allerdings betrug der Vorsprung auf den drittplatzierten Daniel Ricciardo nur 0,235 Sekunden und war damit deutlich geringer als noch zuletzt in Barcelona.

Ein Regenschauer vor dem Beginn des zweiten Freien Trainings führte dazu, dass beide Fahrer in der zweiten Session insgesamt nur 23 Runden fuhren. Hamilton beendete das Training mit sieben Zehnteln Abstand auf den Ersten auf Rang zwei. Teamkollege Nico Rosberg übte Starts und Boxenstopps kam auf Rang 20. Da die Zeiten am Nachmittag insgesamt langsamer als am Vormittag waren, belegten die Silberpfeil-Piloten auch in der Gesamtwertung des Freitags die Plätze eins und zwei.

"Wir arbeiten noch am Auto, aber es fühlte sich heute schon ziemlich gut an. Ich hatte ein gutes erstes Training und bin glücklich, dass ich am Nachmittag auch noch ein paar Runden im Trockenen fahren konnte. Das war ein großer Vorteil", sagt Hamilton. "Ich fühle mich auf den Samstag recht gut vorbereitet, es gibt aber noch etwas an Arbeit zu erledigen."

Rosberg freut sich aufs Barbecue

"Dazu haben wir morgen Zeit, dann können wir unsere Vorbereitung auf das Wochenende abschließen. Es macht mir besonders viel Spaß, hier zu fahren. Diese Strecke ist die coolste von allen und es war großartig, all die Fans auf den Tribünen jubeln zu sehen. Dieses Rennen ist ein echter Klassiker und ich versuche seit 2008, hier noch einmal zu gewinnen. In diesem Jahr haben wir ein großartiges Auto, hoffentlich gelingt es mir damit", so der Brite.

"Das war ein sehr guter Tag", findet auch Teamkollege Rosberg. "Wir scheinen auch hier wieder sehr schnell zu sein, obwohl unsere Hauptgegner hier etwas näher dran zu sein scheinen als zuletzt in Barcelona. Ich habe noch kein perfektes Setup gefunden, deshalb liegt morgen noch etwas Arbeit vor uns, um uns auf das Wochenende vorzubereiten. Die Bedingungen waren am Nachmittag nicht besonders gut. Aus diesem Grund bin ich keine unnötigen Risiken eingegangen. Wir hätten auf den nassen Streckenteilen nichts Neues lernen können. Jetzt freue ich mich auf den Samstag, aber vorher steht heute Abend noch unser Team Barbecue auf dem Programm!"

"Das erste Training verlief recht normal. Durch den Regen und die rutschigen Streckenbedingungen wurde unsere Fahrzeit am Nachmittag dann jedoch eingeschränkt", bilanziert Motorsportchef Toto Wolff. "Am Donnerstag geht es in Monaco vor allem darum, sich von den Leitplanken fernzuhalten. Die Fahrer müssen sich auf die Strecke einschießen, damit sie sich im Auto wohl fühlen. Nico und Lewis sind zwei Monaco-Spezialisten. Wenn wir also als Team unsere Arbeit richtig machen, werden sie das auf der Strecke umsetzen. Ich bin überzeugt, dass es uns unsere Konkurrenten an diesem Wochenende nicht einfach machen werden. Wie immer in Monaco gilt, dass es absolut keinen Spielraum für Fehler gibt."

Ungewöhnliche Kamerafahrt

"Wir entschieden uns heute für einen verschobenen Ablaufplan, um nicht zu sehr im starken Verkehr zu stecken. Das funktionierte gut", sagt Technikchef Paddy Lowe. "Wir hatten freie Versuche auf beiden Reifenmischungen, arbeiteten am Setup und stellten das Auto auf die Strecke ein. Im zweiten Training war es dann nass und es trocknete erst in der letzten halben Stunde genügend ab, um sinnvolle Runden zu absolvieren. Aus diesem Grund konnten wir mit Blick auf den Reifenabbau und die Long Run-Performance nicht alle unsere Hausaufgaben erledigen."

"Trotzdem waren wir dazu in der Lage, wenigstens einen Versuch auf dem Options-Reifen zu fahren, um den Fahrern damit ein Gefühl für das Auto zu geben. Denn dieser Reifen wird die erste Wahl im Qualifying sein. Insgesamt funktionierte das Auto heute gut und das Feedback der Fahrer war positiv. Dennoch liegt noch etwas Arbeit vor uns, um uns bestmöglich auf das Qualifying am Samstag vorzubereiten", fasst Lowe zusammen.

Und dann war da noch... eine ganz besondere Onboard-Kamera, mit der Hamilton heute auf die Strecke ging. Über dem Überroll-Bügel hatte Mercedes statt der üblichen TV-Kameras auch zwei der vor allem bei Outdoor-Sportlern beliebten GoPro-Kameras installiert. Offensichtlich wurden mit diesen dicht beieinander platzierten Kameras 3D-Aufnahmen von einer Runde durch den Leitplanken-Kanal von Monaco aufgenommen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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