Romain Grosjean will möglichst bald Rennen gewinnen - notfalls mit einem anderen Team

Formel 1 2014

— 23.05.2014

Grosjean spielt mit Wechselgedanken

Sollte Lotus bis zur nächsten Saison kein siegfähiges Auto bauen, könnte sich Romain Grosjean einen Teamwechsel vorstellen - Gerard Lopez bestäigt Interesse



Romain Grosjean könnte Lotus möglicherweise nach dieser Saison verlassen. Den Ausschlag dafür würde offenbar schlichtweg die Performance des Autos zum Saisonende hin geben. Bislang ist es eine unterirdische Saison für den Rennstall aus Enstone, der in den vergangenen Jahren so stark war und stets über seiner Gewichtsklasse agierte. Zumindest in Spanien fuhr Lotus erstmals wieder in die Punkte.

Will man Grosjean halten, muss sich Lotus bis zum Saisonende noch signifikant steigern, denn der Franzose hat ambitionierte Ziele: "Ich will auf jeden Fall Rennen gewinnen und versuchen, Weltmeister zu werden", verrät der 28-Jährige gegenüber 'RMC'. "Dazu braucht es natürlich ein Team, das dazu auch fähig ist." Normalerweise nehme die "Silly Season" - der mittlerweile etablierte Sammelbegriff für die traditionellen Wechselspekulationen - ja eher während der Sommerpause Fahrt auf, räumt Grosjean ein und befeuert die Diskussionen dadurch selbst.

Allerdings kann er sich das mittlerweile auch leisten. Vor nicht allzu langer Zeit stand er noch kurz vor dem Formel-1-Aus, weil er einfach keine Konstanz in seine Rennen bekam und deutlich zu viele Unfälle verursachte - genau die Situation, in der aktuell sein Teamkollege Pastor Maldonado steckt. Das weiß auch Teambesitzer Gerard Lopez: "Wir machen gerade das Gleiche durch wie mit Romain. Den haben die Leute auch abgeschrieben, und heute klopfen sie an meiner Tür und wollen ihn verpflichten."

Lopez nimmt Maldonado somit in Schutz und bittet alle Kritiker um Geduld. Grosjean freut sich indes über seinen eigenen Aufstieg: "Es macht mich glücklich - schmeichelhafte Worte hört man immer gern. Aber es ist erst der sechste Grand Prix der Saison, und es gibt noch viele Schikanen und Wirrungen. Die Zukunft ist noch relativ weit weg."

Fotoquelle: xpbimages.com

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