Großer Preis von Monaco: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 24.05.2014

Vor Qualifying: Red Bull setzt Mercedes unter Druck

Lewis Hamilton fährt Bestzeit im Abschlusstraining in Monte Carlo, aber sein erster Verfolger heißt nicht Nico Rosberg - Red Bull konkurrenzfähiger als erwartet



Zwar hat Mercedes auch im dritten Freien Training zum Grand Prix von Monaco die Favoritenrolle auf die Pole-Position bestätigt, aber die Silberpfeil-Fahrer werden es an diesem Wochenende möglicherweise nicht so leicht haben wie zuletzt in Barcelona. Im Abschlusstraining vor dem Qualifying rückte Red Bull dem Mercedes-Dup jedenfalls näher als erwartet.

Lewis Hamilton erzielte eine Bestzeit von 1:18.758 Minuten und zählte mit 27 Runden auch zu den fleißigsten Piloten der Session. Aber sein Vorsprung auf Daniel Ricciardo (Red Bull) betrug nur 0,050 Sekunden, und Nico Rosberg (Mercedes) wurde sogar nur Dritter. Der Deutsche lag vor dem Wechsel von Soft auf Supersoft eine Weile überlegen in Führung, am Ende trennten ihn aber 0,116 Sekunden von seinem Teamkollegen an der Spitze.

Sebastian Vettel (Red Bull) musste sich mit Platz vier begnügen, bereits mit einem Rückstand von 0,426 Sekunden. Eine seiner schnellsten Runden verlor der Weltmeister, als er nach starken Zwischenzeiten auf einen Williams auflief. Hinter ihm reihten sich dann die beiden Ferrari-Piloten ein, wobei Fernando Alonso um zwei Hundertstelsekunden schneller war als Kimi Räikkönen. Auf Hamilton fehlten Alonso 0,670 Sekunden.

Red Bull setzt Mercedes damit etwas unter Druck, denn sollte Ricciardo und Vettel eine starke Qualifying-Runde gelingen, könnte der Sprung in die erste Startreihe möglich sein. An der grundsätzlichen Favoritenrolle hat sich aber nichts verändert: "Mercedes ist sehr stark", meint der ehemalige Monaco-Sieger Mika Häkkinen. "Nico war auf Stadtkursen in der Vergangenheit immer sehr stark. Das erwarte ich auch heute."

Für Force India sind laut Formel-1-Experte Marc Surer heute ebenfalls die Top 10 drin, und zwar "auf jeden Fall". Nico Hülkenberg war zwar wieder um 0,349 Sekunden langsamer als sein Teamkollege Sergio Perez (7./+0,967), aber als Achter hat er keine schlechte Ausgangsposition. "Hier sind sie auch mit leichtem Auto gut gerüstet. Das war ja immer der Schwachpunkt von Force India", ortet Surer eine Steigerung auf die schnelle Einzelrunde.

Ab Platz neun folgten dann im Paarlauf jeweils die beiden Fahrer von Toro Rosso, McLaren und Williams; Adrian Sutil (Sauber) wurde mit 1,840 Sekunden Rückstand 15. Stark die Leistung von Jules Bianchi (Marussia), der phasenweise mit harten Reifen an 13. Stelle lag und am Ende sogar die beiden Lotus splittete. Letzter wurde hingegen Marcus Ericsson (Caterham), der seinem Ronnie-Peterson-Helm bisher keine Ehre erweisen konnte.

Fotoquelle: xpbimages.com

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