Großer Preis von Monaco: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 24.05.2014

Ricciardo und Vettel in Reihe zwei: Enttäuschung bei Red Bull

Enttäuschung bei Red Bull nach dem Qualifying in Monaco: Fahrfehler von Ricciardo und Technikprobleme bei Vettel verhindern ein besseres Ergebnis



Auch im Qualifying zum Großen Preis von Monaco, dem sechsten Saisonrennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2014, waren die Mercedes für Red Bull eine Nummer zu groß. Nachdem sich Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo vor dem Qualifying noch Hoffnungen gemacht hatten, die Silberpfeile zu knacken, war am Ende des Zeittrainings wieder einmal nur die zweite Startreihe drin. Und wieder einmal musste sich Vettel seinem Teamkollegen geschlagen geben, der im Qualifyingduell auf 5:1 davonzog.

Albträume hat der Weltmeister deswegen aber noch nicht. "Nein, im Gegenteil. Er macht seine Sache gut", lobt Vettel Ricciardo bei 'RTL'. Mit seinem Abschneiden im Qualifying war der Heppenheimer allerdings nicht zufrieden. "Heute war für uns ein enttäuschender Tag, denn irgendwo mitten während des ersten Qualifyings haben wir Problem mit dem ERS-Antrieb bekommen, der dann gestreikt hat", berichtet Vettel über ein Problem mit dem Hybrid-Antrieb. "Er kam ein bisschen zurück, aber wir hatten bis zum Schluss keine volle Leistung."

Konkret beschreibt Vettel die Probleme wie folgt: "Der Elektro-Boost hat nicht denn Boost gegeben, den er liefern sollte. Warum wissen wir nicht. Wir konnten das Problem nicht beheben", so der Weltmeister. "Wir haben natürlich viel probiert, sind dann letztendlich mit einer Einstellung gefahren, die schlechter ist, aber zumindest ein bisschen Leistung gebracht hat." So kam Vettel nur auf eine Zeit von 1:16.547 Minuten, die nur für Platz vier ausreichte.

Teamkollege Ricciardo war trotz Startplatz drei und dem erneuten Triumph über Vettel ebenfalls nicht zufrieden. "Wir haben ein bisschen liegen lassen", sagt der Australier. "Wir haben das Auto im Qualifying ziemlich hart rangenommen, um noch ein bisschen mehr aus ihm herauszuholen. In Kurve acht habe ich am Ausgang die Kontrolle über das Heck verloren. Danach war die Runde dahin", berichtet Ricciardo. "Es ist frustrierend, wir hätten viel näher sein können", sagt der Red-Bull-Pilot, der die erste Startreihe um 0,336 Sekunden verpasste. "Das ist enttäuschend."

Neben den technischen Problemen wurde Vettel am Ende von Q3 auch durch die gelben Flaggen eingebremst, die nach Nico Rosbergs Ausrutscher in der Mirabeau-Kurve geschwenkt wurden. Wie viel ihn das gekostet hat, kann der 26-Jährige aber nicht beziffern. "Das ist schwer zu sagen. Ich habe es im letzten Sektor noch einmal probiert und mich ein bisschen verbessert, alleine in dem Sektor."

"Es war ein bisschen ein Glücksspiel, wie viel Power dann am Ende kam. Daher war es zu Beginn der Runde schwierig zu wissen, was überhaupt geht. Bis zu diesem Punkt war ich zeitgleich, im Rest hätte ich mich sicherlich noch steigern können", meint Vettel, der mit Startposition vier für das Rennen nicht besonders glücklich ist. "Jetzt stehen wir auf der äußeren Bahn, was für die erste Kurve nicht so gut ist, aber schauen wir mal."

Fotoquelle: xpbimages.com

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