Fernando Alonso ärgert sich über die Eigenschaften der Pirelli-Reifen

Formel 1 2014

— 26.05.2014

Alonso kritisiert Pirelli: Reifen zu hart

Ferrari-Pilot Fernando Alonso sind die aktuellen Reifen zu hart - Pirelli-Sportchef Paul Hembery verweist daraufhin auf die Strategiegruppe als Diskussionsforum



Fernando Alonso ist in Monaco ein uerst unaufflliges Rennen gefahren und kam schlielich allein auf weiter Flur als Vierter ins Ziel. Obwohl Reifenhersteller Pirelli im Frstentum seine beiden weichsten Gummimischungen zur Verfgung gestellt hat, ist der Spanier mit dem Gripniveau nicht zufrieden. So kritisiert er einmal mehr die Reifen, weil sie die Autos verlangsamen: "Sie sind zu hart, das ist kein Geheimnis."

Durch den sprbar konservativeren Hrtegrad als in der Vorsaison halten die Pneus lnger, bieten dadurch aber auch weniger Haftung in den Kurven. Force-India-Pilot Sergio Perez hatte die hrteren Gummis krzlich bereits als "beschmend" bezeichnet, weil die GP2 zum Teil schneller unterwegs ist als die Hinterbnkler der Formel 1. Pirelli war 2011 mit der Vorgabe in die Knigsklasse eingestiegen, weichere Reifen zu entwickeln, die fr mindestens zwei Boxenstopps und somit mehr Spannung sorgen.

Als Pirelli das jedoch tat, hagelte es besonders 2013 harsche Kritik. In diesem Jahr entschied man sich deshalb - und wegen des hheren Drehmoments der neuen Autos - fr hrtere Mischungen. "Das ist die aktuelle Situation, es ist fr jeden dasselbe", meint Alonso. "Die Reifen sind halt, wie sie sind und wie sie leider auch in den vergangenen vier Jahren waren." Bereits in der vergangenen Saison in Sdkorea war Alonso mit Pirellis Motorsportchef Paul Hembery ffentlich aneinandergeraten.

Der Brite kann die Aufregung des Ferrari-Piloten nicht nachvollziehen: "Wir hatten in Monaco nun ein Rennen, bei dem man mit einem Stopp durchkommen konnte. Im vergangenen Jahr haben sich alle darber beschwert, dass die Reifen zu weich waren. Wir sind zufrieden." Darber hinaus verweist er auf die durchaus legitime Mglichkeit, die Thematik in der Strategiegruppe anzusprechen, der Ferrari ja bekanntlich beiwohnt.

"In keiner der Sitzungen der Strategiegruppe, wo jeder alles htte vorbringen knnen, habe ich solche Kommentare gehrt", erklrt Hembery. "Wenn man mchte, dass die aktuellen Produkte gendert werden, dann haben wir mit der Strategiegruppe das passende Forum, um so etwas zu diskutieren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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