Lewis Hamilton kann im Nachhinein gut mit seinem zweiten Platz in Monaco leben

Formel 1 2014

— 29.05.2014

Hamilton: Monaco hat mich noch stärker gemacht

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton habe seine Niederlage von Monaco verdaut und aus ihr gelernt - Seit mehr als 15 Jahren sei Nico Rosberg nicht mehr sein bester Freund



Vor dem prestigeträchtigen Grand Prix von Monaco war bereits die Rede gewesen von einem psychisch immens wichtigen Wochenende mit Blick auf den Titelkampf. Sollte Nico Rosberg wieder nicht gewinnen, könnte das schwerwiegende Folgen für den Rest der Saison haben. Rosberg gewann, und sein Selbstbewusstsein dürfte somit zurückgekehrt sein. Doch auch Lewis Hamilton scheint keine größeren Blessuren davongetragen zu haben.

"Ich fühle mich in diesem Jahr mental stärker als je zuvor", versichert er gegenüber 'Daily Express'. Zwar sei es ein schwieriges Wochenende für den Mercedes-Piloten gewesen, dennoch habe er wichtige Erfahrung gesammelt. "Du kannst nicht immer gewinnen und du brauchst Erfahrungen wie diese - sie wird mich für den Rest der Saison gut aufstellen. Nach diesem Wochenende werde ich es beim nächsten Mal besser machen, was auch immer für eine Situation kommen mag."

Hamilton geht nicht davon aus, dass die Weltmeisterschaft 2014 zum Selbstläufer wird: "Es wird noch ein langes, langes Jahr, und es kommen noch viele Rennen wie Monaco. Es wird gute und schlechte Tage geben, da musst du aus allen das Beste machen. Jeder hat solche Tage." Der vergangene Sonntag im Fürstentum sei definitiv kein schlechter Tag gewesen, schließlich holte Mercedes erneut den Doppelsieg. "Das ist eigentlich grandios, und ich war besser als im Vorjahr (Platz vier im Jahr 2013; Anm. d. Red.), meine Ehre ist also noch intakt."

Nachdem während der Siegerehrung von Monte Carlo fast die Luft zwischen den beiden Silberpfeilpiloten gefror, hat sich Hamilton mittlerweile gefangen. Er erklärt das Verhältnis zwischen ihm und Rosberg und räumt mit einem weit verbreiteten Gerücht auf: "Die Leute meinen, wie seien beste Freunde, das sind wir nicht. Das sind wir nicht mehr, seit wir 13 Jahre alt waren. Ich sage 'Hallo' zu ihm, und er sagt 'Hallo' zu mir."

"Wir essen weder gemeinsam zu Mittag noch zu Abend, wir kommen einfach miteinander aus", erklärt Hamilton. Auch, wenn es am vergangenen Wochenende nicht danach aussah - der 29-Jährige ist davon überzeugt, dass es spätestens in Kanada wieder deutlich harmonischer laufen wird. "Wir wohnen im selben Gebäude (in Monaco; Anm. d. Red.), und ich bin sicher, wenn wir zum nächsten Rennen kommen, wird es so professionell sein wie immer."

Fotoquelle: xpbimages.com

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