Adrian Sutil bleibt trotz gutem Auftritt in Monaco weiterhin punktlos

Formel 1 2014

— 29.05.2014

Sutil: "Kanada könnte gut laufen"

Adrian Sutil macht im teaminternen Sauber-Duell derzeit keine gute Figur - Der Kurs in Montreal könnte aber zumindest dem Auto entgegenkommen



Adrian Sutil befindet sich derzeit in der Krise. Allerdings nicht nur er, sondern sein gesamtes Sauber-Team. Nachdem der Rennstall aus Hinwil in der vergangenen Saison gegen Jahresende immer stärker wurde und regelmäßig in die Top 10 fuhr, schien ein Teamwechsel von Force India zu Sauber für Sutil eine runde Sache zu werden. Während das indische Team mit Mercedes-Power derzeit aber viertstärkste Kraft ist, stehen die Schweizer am Abgrund - selbst über einen Verkauf wurde bereits spekuliert.

Null Punkte hat Sauber nach sechs Rennen auf dem Konto, selbst Marussia steht im Gesamtklassement einen Platz weiter oben. Doch nicht nur das Auto ist aktuell wenig konkurrenzfähig - auch Sutil erlebt nicht seine besten Tage. Gerade im Vergleich mit seinem Teamkollegen Esteban Gutierrez sah der Deutsche zuletzt alt aus: Nur zwei von sechs Qualifying-Duellen konnte er gegen den jungen Mexikaner gewinnen. Im Rennen hat Gutierrez ebenfalls die Nase vorn - mit 2:1 bei drei Doppelausfällen für Sauber.

Zudem hat sich Gutierrez in der Formel 1 bislang nicht wirklich mit Ruhm bekleckern können. In seiner Debütsaison 2013 ging er sang- und klanglos mit 51:6 Punkten gegen Ex-Teamkollege Nico Hülkenberg unter. Hat er sich nun gefangen, oder war "Hülk" tatsächlich so viel besser? Wie dem auch sei, Sutil macht 2014 keine gute Figur, selbst wenn er durch seinen elften Platz in Melbourne noch vor dem Teamkollegen steht. Immer wieder blitzt die Klasse des Gräfelfingers auf - wie zuletzt auch in Monaco. Letztlich springt aber sehr wenig dabei heraus.

Neue Hoffnung schöpft Sutil aus der Streckencharakteristik in Montreal. Besonders die lange Gerade vor der letzten Schikane könnte dem C33 entgegenkommen. "Wir sind gut, wenn es geradeaus geht. Kanada könnte gut laufen, denn das Auto ist wirklich schnell auf der Geraden", meint der 30-Jährige. Sauber habe im Moment nicht so viel Abtrieb, und auch Ferrari-Power sei ausreichend vorhanden. "In Bahrain waren wir einer der langsamsten, und nach dem Rennen ging es extrem auf die andere Seite. Ich sage immer, es kann nur besser werden", so Sutil.

Fotoquelle: xpbimages.com

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