Kimi Räikkönen kommt mit seinem neuen Ferrari noch nicht wirklich zurecht

Formel 1 2014

— 04.06.2014

Ferrari: Räikkönen hat keine Ausreden

Ferraris Technik-Direktor James Allison meint, dass Fernando Alonso sowie der Rest des Feldes mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben wie Kimi Räikkönen



Viele hatten sich im Vorfeld der Saison 2014 auf ein brisantes Teamduell bei Ferrari gefreut. Der heißblütige Fernando Alonso gegen den coolen 'Iceman' Kimi Räikkönen - da muss es doch Reibungen geben, dachten zahlreiche Experten. Gekommen ist es allerdings anders. Alonso dominiert seinen Teamkollegen bisher nach Belieben, zu Konfliktsituationen kommt es schlichtweg nicht. Vier von sechs Qualifying-Duellen entschied der Spanier für sich, im Rennen kam er sogar immer vor dem Finnen ins Ziel.

Nun meldet sich Ferraris Technikdirektor James Allison zu Wort und nimmt Räikkönen in die Pflicht. "Ich weiß nicht, ob es fair ist zu sagen, dass er mehr mit dem Auto zu kämpfen hat als Alonso", so der Brite gegenüber 'Sportinglife'. "Beide bekommen ähnliches Feedback vom Auto", das neue Reglement bringe einige echte Schwierigkeiten für die Fahrer mit sich. "Es gibt jetzt viel mehr Drehmoment, deutlich weniger aerodynamischen Grip und die Reifen sind nicht mehr so aggressiv wie noch im Vorjahr."

All das bedeute, dass ein Formel-1-Auto nicht mehr so einfach zu fahren ist wie 2013 - sei es an der Spitze oder am Ende des Feldes. "Die Probleme, die Kimi beim Bremsen und Runterschalten hat, sind die gleichen, wie Fernando sie hat. Und wie sie die meisten Fahrer der anderen Teams auch haben werden. Er ist im Moment einfach nur ein bisschen langsamer als Fernando." Trotz alledem ist sich Allison sicher, dass sich die Lücke zwischen den Ferrari-Piloten bereits schließt und Räikkönen mit der Zeit weiter aufholen werde.

Fotoquelle: xpbimages.com

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