Wie es ihm gefällt: Lewis Hamilton hat mit seinem Auftreten die Schlagzeilen gefüllt

Formel 1 2014

— 06.06.2014

Hamilton erfreut: Monaco-Zwist sorgt für viel Aufmerksamkeit

Mit seinem Zwist in Monaco hat Lewis Hamilton erreicht, was er liebt: Der Sport hat breite Aufmerksamkeit bekommen - Am Telefon zeigt der Brite Initiative



Er mag zwar das Rennen nicht gewonnen haben, doch eines hat Lewis Hamilton vor zwei Wochen mit seinen Streitigkeiten mit Nico Rosberg in Monaco erreicht: Er hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Für den polarisierenden Briten sind die ganz großen Schlagzeilen in den Blättern dieser Welt das Futter, nach dem er neben den sportlichen Erfolgen lechzt. Hamilton ist kein Leisetreter, sondern ein Lautmaler - und mit seinem Verhalten in Monaco hat er es wieder auf die Titelseiten geschafft.

"Ich liebe es, wenn unser Sport die Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit bekommen, und die Leute darüber reden", schreibt er in einem Blog auf seiner Internetseite. Zwar möge er natürlich auch die ganz eingefleischten Fans, die alle Trainingssitzungen auch nachts verfolgen, "aber ich mag es ganz besonders, wenn jemand zum ersten Mal auf die Formel 1 blickt und von dem angezogen wird, was er zu sehen bekommt."

Von dem her hat der Mercedes-Pilot in Monte Carlo schon einmal dafür gesorgt, dass die Formel 1 wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Zwar ist der Grand Prix im Fürstentum sowieso schon der aufsehenerregendste Formel-1-Lauf des Jahres, doch Hamilton ist sich nicht sicher, ob es nur daran lag, dass die Königsklasse wieder die Schlagzeilen beherrschte. "Vielleicht lag es auch daran, dass die Leute etwas Ungescriptetes und Reales zwischen mir und Nico Rosberg gesehen haben", so Hamilton weiter.

Dass sich der Weltmeister von 2008 mittlerweile wieder mit seinem Teamkollegen ausgesöhnt haben soll, ist bekannt, doch Hamilton erklärt, dass seine Reaktion in der Fürstenloge eben auf seinen Charakter zurückzuführen sei: "In der Hitze des Gefechts kann man schon mal das große Ganze vergessen, und ich fühle mich immer besser, wenn ich eine Nacht darüber geschlafen habe", hakt er das ganze Wochenende ab.

"Dann lassen die ersten Gefühle nach, der Rationalitätssinn klopft auf meine Schulter, und ich realisiere, dass es nicht das Ende der Welt war, so wie ich es gedacht hatte. Ich hatte immer noch Kanada und den Rest der Saison, auf den ich mich freuen konnte." Und nachdem sich der Mercedes-Pilot wieder emotional beruhigt hatte, griff er gleich zum Hörer: "Ich habe analysiert, was passiert ist, und dann habe ich die Initiative ergriffen und Nico angerufen, und wir haben es begraben."

An diesem Wochenende steht für Lewis Hamilton sowieso schon die nächste Chance für eine sportliche Rache. Kanada liegt dem Briten (drei Siege), und man darf gespannt sein, wie Hamilton auf die Ereignisse des vergangenen Rennens reagiert. Aufsichtsratschef Niki Lauda versichert jedenfalls, dass Monaco überhaupt keine Rolle mehr spiele. Trotzdem sei das Verhältnis angespannt: "Bis Monte Carlo war es schon hart, die zwei unter Kontrolle zu halten. In Monaco lief es aus dem Ruder. Jetzt sind wir wieder auf einem Stand davor. Also kontrollierbar", so der Österreicher zu 'auto motor und sport'. Aber: "Ohne Garantie, dass es nicht wieder passiert."

Fotoquelle: xpbimages.com

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