Großer Preis von Kanada: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 06.06.2014

Ricciardo auf Fehlersuche: "Bin zu langsam"

Bei Red Bull hat sich das Bild gedreht: Während Sebastian Vettel erster Mercedes-Verfolger ist, kommt Daniel Ricciardo nicht zurecht und sucht den Fehler bei sich



So weit hinten im Klassement fand sich Red Bulls Sensationsmann Daniel Ricciardo schon lange nicht mehr. Der Australier, der Sebastian Vettel dieses Jahr ordentlich einheizt, wurde am ersten Trainingstag für den Grand Prix von Kanada in Montreal nur Zwölfter. Sein Rückstand auf Bestzeit-Halter Lewis Hamilton betrug 1,526 Sekunden. Auch im Vergleich zu Vettel musste er Haare lassen, denn der vierfache Weltmeister war mit einem Rückstand von 0,455 Sekunden als Dritter erster Mercedes-Verfolger.

Ricciardo selbst macht gar keinen Hehl daraus, dass er sich auf dem Circuit Gilles Villeneuve im RB10 noch nicht wohlfühlt. "Wir waren etwas überrascht, denn wir hatten eigentlich gehofft, ein bisschen weiter vorne zu sein", sagt er gegenüber 'Sky Sports F1'. "Mein Tempo ist zu langsam, das ist klar, aber jetzt müssen wir erst mal verstehen, was los ist, und wie ich vielleicht noch etwas mehr aus mir herausholen kann."

Damit ist klar: Ricciardo sucht die Probleme auch bei sich selbst. Nun wird er seinen Teamkollegen als Referenz heranziehen, um den fehlenden Boden vor dem entscheidenden Qualifying aufzuholen. "Das Gute ist, dass Sebastian eine schnelle Runde gefahren hat, also haben wir zumindest gesehen, was möglich ist und wo wir im Vergleich stehen, woran ich noch arbeiten muss und wie wir das Auto weiter nach vorne bringen können."

Mit der Tatsache, dass Vettel bislang an diesem Wochenende besser zurecht kommt als er, hat Ricciardo nicht das geringste Problem: "Wenn er sich wohlfühlt, dann ist das gut, denn dann pusht er mich."

Am Samstag werden deutliche Verbesserungen notwendig sein, um im Kampf um die Startplätze eine entscheidende Rolle zu spielen. Ricciardo hält wegen der knappen Abstände alles für möglich: "Wenn wir es ordentlich hinbekommen, dann können wir auch Mercedes herausfordern. Aber es ist so eng, und wenn wir es nicht hinbekommen, dann könnten wir weit hinten liegen. Heute waren wir zu weit hinten. Morgen muss alles passen."

Red Bull hat an diesem Wochenende erstmals eine ordentlich funktionierende Renault-Antriebseinheit zur Verfügung. Obwohl es laut dem Red-Bull-Piloten "aufregend" ist, "dass es bei jedem Rennen Updates gibt - ob von Renault oder vom Team -", macht sich noch keine Aufbruchstimmung breit: "Man hofft, dass es das gewisse Etwas ist, das man gesucht hat. Bei mir ist heute offensichtlich, dass ich es nicht bekommen habe. Ich bin aber trotzdem zuversichtlich, dass wir morgen der Spitze näherkommen werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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