Großer Preis von Kanada: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 07.06.2014

Ferrari unschlüssig: Problemchen, aber kein Fiasko

Was die Updates für den Kanada-Grand-Prix tatsächlich bringen, will die Scuderia noch nicht beurteilen - Räikkönen lobt rasche Arbeit des Teams



Verkehrte Welt bei Ferrari: Obwohl es für Kimi Räikkönen am Freitag im Freien Training zum Kanada-Grand-Prix in Montreal wegen technischer Probleme deutlich schlechter lief als für Fernando Alonso, rangierte der Finne als Vierter im Gesamtergebnis vor dem Teamkollegen. Seine schnellste Runde in 1:16.648 Minuten (+0,530 Sekunden) lag um Sekundenbruchteile unter der Marke, die der Spanier als Fünfter (1:16.701 Minuten, +0,583 Sekunden) setzte.

Für Räikkönen gab Dienst nach Vorschrift zu verrichten: "Wie jeden Freitag haben wir uns auf verschiedene Setups in der ersten Session und eine Rennsimulation mit beiden Reifenmischungen in der zweiten konzentriert. Am Vormittag konnte ich aufgrund eines Problems am Auto nicht so viel fahren wie geplant, was nie gut ist. Es ist eben wichtig, viele Runden zu drehen", resümiert der Ex-Weltmeister. "Dank der schnellen Arbeit des Teams holten wir am Nachmittag wieder auf."

Insgesamt zeigt sich Räikkönen vorsichtig optimistisch: "Auch wenn es für Vorhersagen noch zu früh ist, ist es nicht schlecht gelaufen und mein Gefühl für das Auto hat sich verbessert. Ich bin weiter nicht zu 100 Prozent zufrieden mit dem Handling des F14T, aber die gesammelten Daten werden uns den richtigen Weg weisen", so der 34-Jährige. Alonso, der am Ende nur zwei Umläufe mehr abgespult hatte, meint: "Ich bin relativ erfreut über die Tests, weil wir uns ohne jedes Problem durchgearbeitet haben."

Funktionsweise der Updates noch fraglich

Auch der Mann aus Oviedo misst den Resultaten genau wie den Pirelli-Pneus keine übermäßig große Bedeutung bei: "Wir haben einige neue Komponenten getestet und müssen uns jetzt darauf konzentrieren, zu verstehen, wie sie funktionieren. Wir sollten in Betracht ziehen, dass das Verhalten der Reifen ähnlich dem ist, was wir in Monaco beobachtet haben", erklärt Alonso. "Sicher ist die superweiche Mischung nicht mehr die aus der Vergangenheit und hält im Rennen viele Runden lang. Deshalb wird es im Qualifying oder im ersten Rennstint keine Probleme geben."

Pat Fry blickt auf anstrengende Stunden für die rote Truppe zurück: "Es war ein geschäftiger Tag bei uns in der Box. Was wie zwei normale Sessions aussah war wegen diverser, wenn auch kleiner Probleme ein fordernder Tag für unsere Ingenieure und Mechaniker", so der Ferrari-Technikchef, der zumindest mit 94 insgesamt absolvierten Runden zufrieden ist. "Genug, um das Feintuning vorzunehmen." Beim Programm der Scuderia ging es einerseits um die Reifen, andererseits um die Updates für den Kanada-Grand-Prix.

Mit den Pneus ist der Brite einigermaßen zufrieden: "Die Strecke hier ist immer schmutzig und das wirkt sich auf das Gripniveau aus. Da dürfen wir eine deutliche Verbesserung im Laufe des Wochenendes erwarten. Das müssen wir für das Setup und den Reifenabbau im Hinterkopf behalten. Gemeinsam mit dem Spritverbrauch wird das wichtig in Qualifikation und Rennen." Auch die Neuerungen am Boliden stimmen Fry zuversichtlich: "Da gibt es ein paar Teilchen bei der Aerodynamik und den Kontrollsystemen sowie Zuverlässigkeitsverbesserungen am Motor. Das erlaubt es uns, mehr herauszuholen. Es ist noch zu früh, um zu beurteilen, ob alles funktioniert. Einige Dinge sehen gut aus, andere müssen wir uns genauer ansehen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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