Adrian Newey hat sich nun auch längerfristig an Red Bull gebunden

Formel 1 2014

— 08.06.2014

Red Bull: Newey gibt Formel-1-Aufgaben ab

Der Wechsel zu Ferrari ist endgültig vom Tisch: Stardesigner Adrian Newey bleibt bei Red Bull, wird sich dort aber nicht mehr nur um die Formel 1 kümmern (Update 2)



"Auf absehbare Zeit" werde er bei Red Bull bleiben, hieß es Ende Mai von Adrian Newey - eine Reaktion auf Gerüchte, wonach Ferrari aktiv versucht habe, ihn abzuwerben. In der Zwischenzeit scheinen sich der Stardesigner und sein österreichisch-britischer Arbeitgeber auch formell auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt zu haben.

Man habe "eine mehrjährige Vereinbarung" geschlossen, teilt Red Bull in einer Presseaussendung mit. Und diese sieht folgendermaßen aus: "Adrian wird für Red Bull Technology an neuen Projekten arbeiten und darüber hinaus das Team beraten und ihm als Mentor für die Entwicklung der nächsten Formel-1-Autos zur Verfügung stehen." Details zu diesen Projekten werde man in naher Zukunft mitteilen.

"Es ist großartig, dass wir zu einer Vereinbarung gefunden haben, bei der er das Team weiterhin beraten und betreuen wird", freut sich Teamchef Christian Horner. "Es gibt einige aufregende Projekte, die wir in Kürze bekannt geben werden. Er bleibt dem Formel-1-Team stark verbunden. Später im Sommer wird es eine Klarstellung geben."

"Adrian hat jetzt einen Punkt erreicht, an dem er sich zusätzlichen Herausforderungen stellen will", fährt Horner fort. "Es sind großartige Neuigkeiten für das Team, dass wir eine mehrjährige Vereinbarung getroffen haben, und auch für Adrian. Er hat das Umfeld bei Red Bull schon immer genossen und genießt es, mit den Menschen hier zu arbeiten. Daher waren es letztendlich ziemlich unkomplizierte Verhandlungen."

Auch wenn Neweys Aufmerksamkeit nicht mehr primär dem Formel-1-Team gelten wird, erwartet Horner keinen Rückschlag: "Wir haben eine enorme und tiefe technische Stärke, und es ist ja nicht so, dass er gar nicht mehr da sein wird", relativiert er. "Man muss ihn nur anschauen, um zu wissen, wie entschlossen er ist. Für uns hat oberste Priorität, den Rückstand auf Mercedes zu verkürzen."

Erst gestern waren Gerüchte aufgekommen, wonach der 55-Jährige künftig nicht mehr nur in der Formel 1 für Red Bull arbeiten werde, sondern er ein Innovationszentrum leiten soll. So hatte er zum Beispiel schon immer den Wunsch gehegt, ein Segelboot für den America's Cup zu bauen. Ob das eines der besagten Projekte ist, entzieht sich derzeit aber unserer Kenntnis.

Newey arbeitet seit Beginn der Saison 2006 als Technikchef für Red Bull. Seit 2010 ist das Team sowohl in der Konstrukteurs- als auch in der Fahrer-WM ungeschlagen. Allerdings deutet derzeit alles darauf hin, dass Red Bull 2014 beide Titel an Mercedes abgeben muss.

Fotoquelle: xpbimages.com

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