Sebastian Vettel genießt seine Vaterschaft, erlebt aber "alles, was dazugehört"

Formel 1 2014

— 15.06.2014

Vettel: Das Baby macht mich nicht langsamer

Privat alles paletti: Nico Rosberg und Sebastian Vettel erleben derzeit schöne Zeiten - Der eine will heiraten, beim anderen schreit das Kind



Für deutsche Rennfahrer gibt es seit ein paar Jahren viel zu feiern in der Formel 1: Zwischen 2010 und 2013 gewann Sebastian Vettel mit Red Bull vier Weltmeisterschaften in Folge. Nun, da der "Bulle" lahmt, steht ein anderer Deutscher an der Spitze des Klassements: Mercedes-Fahrer Nico Rosberg. Beide durchleben privat derzeit eine ganz besondere Zeit: Vettel ist Vater geworden, Rosberg hat sich mit Freundin Vivian verlobt.

"Für mich ist es einfach eine schöne Zeit, es passiert viel Schönes gerade", strahlt Rosberg gegenüber 'RTL exklusiv'. "Schon die Verlobung war schön, und auch verlobt zu sein, ist ein ganz tolles Gefühl." Im Sommer steht dann die Hochzeit des 28-Jährigen mit seiner langjährigen Weggefährtin an. "Da freue ich mich auch drauf. Das sind einfach ganz besondere Momente - schon cool."

Auch Vettel hat - wenn er denn mal zu Hause ist - viel um die Ohren mit dem eigenen Nachwuchs: "Ja, ich glaube alles, was so dazugehört. Aber klar ist man sehr glücklich." Trotzdem lenkt er den Fokus sofort wieder aufs Berufliche: "Jetzt muss man halt nur noch schauen, dass auf der Rennstrecke eins und eins zusammenkommt und dass man am Sonntagnachmittag auch mal wieder öfter auf dem Podium steht" - da, wo Rosberg derzeit Dauergast ist.

So lässt sich der Silberpfeil-Pilot die Gelegenheit zum kleinen Seitenhieb gegen den ehemaligen Seriensieger nicht nehmen: "Meinst du, man verliert ein paar Zehntel mit dem ersten Kind?", fragt er Vettel. "Das wirst du ja auch mal irgendwann merken, also ich glaube nicht", entgegnet Vettel: "Wenn man das selbst einschätzt, ist das immer sehr subjektiv, denke ich. Aber ich glaube da nicht dran."

Daraufhin holt auch Vettel zu einer kleinen Spitze aus und erinnert an das Qualifying von Monaco, als Rosberg sich auf Platz eins liegend verbremste und so die Pole-Position vor Teamkollege Lewis Hamilton sicherte: "Wie war das eigentlich so samstags: Hast du dich wirklich verbremst oder war das Absicht (grinst; Anm. d. Red)?" "Danke, Superfrage. Nein... Es ist so gewesen, dass ich langsamer war im ersten Sektor. Und dann habe ich halt mein Risiko erhöht, denn nur so geht das in Monaco", erklärt der Wahlmonegasse.

Davon ab glaubt Vettel nach wie vor an seine Chance in der WM: "Dass ich am liebsten vor dem Nico wäre, ist ja ganz klar. Leider war es dieses Jahr noch nicht so eng. Aber natürlich wünsche ich mir, dass es wieder anders wird." Sollte Mercedes den Titel holen, hält der Heppenheimer aber in jedem Fall zu seinem Landsmann: "Ich drücke natürlich Deutschland die Daumen, hoffentlich sind die deutschen Flaggen am Ende des Jahres ganz oben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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