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Formel 1 2014

— 21.06.2014

Startreihe zwei: Ferrari nutzt die Gunst der Stunde

Fernando Alonso hat die Patzer der Konkurrenz genutzt und sich in die Startreihe zwei geschoben, während Kimi Räikkönen vor allem mit der ersten Kurve hadert



Beide Red Bull und einen Mercedes geschlagen: Für Ferrari war das Ergebnis der Qualifikation vom Red-Bull-Ring auf dem Papier ein Erfolg. Zwar gibt man sich bei der Scuderia normalerweise nicht mit einem vierten Platz zufrieden, doch angesichts der Umstände ist besonders Fernando Alonso mit dem Resultat einverstanden. Teamkollege Kimi Räikkönen startet nur von Rang acht, weil Lewis Hamilton und Nico Hülkenberg in Q3 ohne Zeit blieben.

"Ich habe gemischte Gefühle, weil es einerseits das beste Resultat seit langem ist, aber gleichzeitig war die Session sehr unüblich, und es ist wahrscheinlich, dass das Ergebnis nicht die wahre Hierarchie widerspiegelt", resümiert Fernando Alonso sein Qualifying. "In Q2 habe ich in der letzten Kurve einen Fehler gemacht, dadurch musste ich einen weiteren Versuch unternehmen, und in Q3 bin ich in Kurve 3 weit rausgekommen."

Dennoch hat es am Ende für Rang vier gereicht. "Der vierte Platz tröstet darüber hinweg, dass wir keine perfekte Runde hinbekommen haben, und es sollte uns stolz machen, was wir bislang erreicht haben, weil die Updates seit Kanada darauf hindeuten, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Für morgen erwartet der Spanier aber einen schwierigen Tag: "Red Bull war sehr konkurrenzfähig, besonders am Sonntag, daher erwarte ich, dass Ricciardo und Vettel mit all den neuen Reifen ein starkes Rennen haben werden. Daher wird es schwierig werden, den vierten Platz zu verteidigen."

Für Teamkollege Kimi Räikkönen war besonders Kurve 1 der Knackpunkt am heutigen Tag: "Ich hatte große Probleme mit der ersten Kurve. Ich konnte sie nicht richtig hinbekommen", erklärt er seinen achten Startplatz. "Ich wusste, dass ich drei Runden habe, aber in der letzten Runde habe ich aus irgendeinem Grund das Rad an der Außenseite blockiert und dem linken Vorderreifen so einen Bremsplatten beschert."

"Danach war es eigentlich vorbei. Ich habe durch starke Vibrationen viel Zeit auf der Geraden verloren und bin die Runde eigentlich nur gefahren, um eine Zeit zu setzen", so der Finne. immerhin konnte er so vor Hamilton und Hülkenberg gelangen. "Es war enttäuschend und schwierig, am gesamten Wochenende eine einzelne Runde hinzubekommen", ergänzt er. "Der Speed war nicht so schlecht, aber es ist uns schwergefallen. Am Ende war es kein komplettes Desaster, aber wir sind nicht da, wo ich sein will."

Chefingenieur Pat Fry will zuerst einmal ein Lob an seinen ehemaligen Fahrer loswerden: "Glückwunsch an Felipe, weil ich denke, dass er die Pole wirklich verdient hat", so Fry über Massa. Doch zurück zu Ferrari: "In Spielberg zählt Power, daher ist die zweite Startreihe ein gutes Ergebnis. Es ist einfach, hier Fehler zu machen, besonders in der ersten und den letzten beiden Kurven, außerdem kann die kurze Strecke zu viel Verkehr führen."

"Fernando hat das Beste herausgeholt, und wir werden in zwei Richtungen arbeiten: die vor uns attackieren und gegen die hinter uns verteidigen. Leider hat Kimi aufgrund eines Fehlers keine saubere Runde gehabt, und wir werden daran arbeiten, sein Paket zu verbessern, damit er mehr Vertrauen im Auto hat, weil seine Qualitäten außer Frage stehen. Unsere Rennpace am Freitag macht uns Mut, sie war so schnell wie bei Williams und Red Bull, daher erwarten wir erneut ein enges Rennen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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