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Formel 1 2014

— 22.06.2014

Nur kleine Fortschritte: Gemischte Gefühle bei McLaren

Das Wochenende in Spielberg verlief für McLaren wieder einmal nicht nach Plan - Nur Kevin Magnussen sammelte ein paar Punkte, Jenson Button ging leer aus



Ein siebter Platz für Kevin Magnussen, ein elfter Rang für Jenson Button. Macht unter dem Strich sechs magere Punkte für McLaren. Soviel zu den nackten Zahlen in Spielberg. Dennoch will das Team aus Woking die Hoffnung auf eine baldige Besserung der Ergebnisse nicht aufgeben, denn der Heim-Grand-Prix in Silverstone steht unmittelbar vor der Tür.

"Es ist hart, so wie heute nur im Mittelfeld zu fahren, aber wir werden uns verbessern. Von außen ist das vielleicht schwierig zu sehen, aber glaubt mir, wir machen ständig Fortschritte", versichert Magnussen, der von Rang sechs gestartet war, diese Position allerdings kurz vor Rennende noch abgeben musste: "Ich dachte, dass wir Rang sechs holen könnten, aber Perez war zu schnell und überholte mich noch. Ich denke, dass an diesem Wochenende nicht mehr drin war."

Rennleiter Eric Boullier berichtet gegenüber 'Sky Sports F1': "Wir haben wieder gemischte Gefühle. Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, dass Kevin wieder sehr, sehr gut gefahren ist." Doch selbst diese sehr, sehr gute Fahrt reicht momentan eben nicht, um mit den Spitzenteams mitzuhalten. "Auf den superweichen Reifen zu starten, war für uns nicht wirklich optimal", erklärt Boullier.

Doch auch die Strategie bei Jenson Button, der als Elfter mit den weichen Reifen gestartet war, ging nicht auf. "Bei Jenson sind wir etwas enttäuscht, dass wir ihn mit einer anderen Strategie nicht in die Punkte bringen konnten. Ich dachte, wir würden es schaffen", so ein enttäuschter Boullier, nachdem Button die Punkte am Ende um einen Platz beziehungsweise rund drei Sekunden verpasste.

McLaren verliert an Boden

"Wir haben eine andere Strategie ausprobiert, aber die Autos auf den superweichen Reifen konnten lange draußen bleiben. Das hat unseren Stint auf den weichen Reifen beeinträchtigt, denn wir kamen nicht vorwärts", erklärt Button selbst und ergänzt: "Es war ziemlich knifflig. Bei Checo (Sergio Perez; Anm. d. Red.) hat es funktioniert. Wir wissen, dass die Force Indias bei den Longruns ziemlich stark sind und genau da liegt momentan unsere Schwäche. Es war kein tolles Wochenende."

"Der Start war gut. In Kurve eins war ich neben Hülkenberg, aber er hat mich einfach rausgedrückt. Ich musste über den großen Randstein fahren und habe einige Plätze verloren", ergänzt der Brite. Doch was muss sich in Silverstone ändern, damit McLaren dort ein besseres Ergebnis einfahren kann? "Es steckt Pace in dem Auto, wir konnten sie nur einfach nicht herausholen", erklärt Button.

"Wir müssen immer besser werden. Daher ist es gut zu sehen, dass wir an diesem Wochenende Fortschritte gemacht haben. Wir müssen das auch in zwei Wochen wieder schaffen", ergänzt Boullier und fügt hinzu: "Jenson und Kevin werden alles geben, um den vielen McLaren-Fans in Großbritannien eine gute Show zu liefern."

In der Weltmeisterschaft hat McLaren an diesem Wochenende deutlich an Boden verloren. Besonders bitter: Nicht nur Force-India holte in Spielberg mehr Zähler, Williams sackte durch die Plätze drei und vier satte 27 Zähler ein und schnappte sich so den fünften Platz in der Konstrukteurs-WM. McLaren liegt mit 13 Zählern dahinter jetzt nur noch auf Platz sechs.

Fotoquelle: xpbimages.com

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