Esteban Gutierrez wird in Silverstone um zehn Plätze strafversetzt

Formel 1 2014

— 30.06.2014

Sauber hofft auf den englischen Regen

Adrian Sutil und Esteban Gutierrez wissen, dass es in Silverstone unter normalen Umständen schwierig für Sauber werden dürfte - Trotzdem hofft man auf die Updates



Dem Sauber-Team kann derzeit womöglich nur höhere Gewalt helfen. Auch nach acht Saisonläufen steht der Traditionsrennstall noch ohne WM-Punkt da, und Silverstone scheint von der Streckencharakteristik her nicht das beste Pflaster zu sein, um diese Situation zu ändern. "Was die Performance des Autos betrifft, sind wir im Moment limitiert", gibt Esteban Gutierrez zu bedenken - die Hoffnung ruht deshalb vor allem auf dem englischen Wetter.

"Das Wetter ist schwer einschätzbar, was dazu führen kann, dass sich Möglichkeiten für uns ergeben könnten", wirft der Mexikaner ein. "Wir müssen weiterhin motiviert sein und jede Chance nutzen, denn während des Rennens kann vieles passieren." Allerdings wird Gutierrez in der Startaufstellung in Silverstone zehn Plätze strafversetzt. Grund dafür ist ein Zwischenfall während des letzten Rennens in Spielberg, bei dem ihn das Team nach einem Boxenstopp zu früh losgeschickt hatte.

Auch Adrian Sutil hegt heimliche Hoffnungen: "Das Wetter kann dort auch immer eine Rolle spielen, da es in Silverstone häufig regnet." In jedem Fall freut sich der Gräfelfinger auf den Grand Prix: "Die Strecke in Silverstone gefällt mir gut. Sie besitzt viele schnelle Kurven, wodurch hohe aerodynamische Anforderungen an das Auto gestellt werden und viel Abtrieb benötigt wird, um schnell zu sein. Es wird spannend sein zu sehen, wo wir stehen. Im vergangenen Jahr hatte ich ein gutes Rennen und konnte einige Punkte sammeln."

Teamkollege Gutierrez fiebert auch dem traditionellen Drumherum entgegen: "Während des Wochenendes in Silverstone werde ich in einem Wohnmobil übernachten. Das ergibt sicher eine andere aber durchaus nette Atmosphäre." Sutil ergänzt: "Traditionell ist es ein schöner Event, weil viele Fans an der Strecke sind, und die Engländer generell sehr motorsportbegeistert sind. Im vergangenen Jahr hatte ich ein gutes Rennen und konnte einige Punkte sammeln."

Beim Freien Training am Freitag wird neben Sutil auch Testpilot Giedo van der Garde zum Einsatz kommen. Auch der Niederländer freut sich auf das Rennwochenende: "Ich mag die Strecke in Silverstone. Sie hat eine interessante Charakteristik mit einigen schnellen Kurven. Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das letzte Mal im Auto saß. Das war beim Test in Barcelona vor knapp zwei Monaten. Ich freue mich darauf, wieder den C33 zu fahren."

Gewisse Updates kündigt Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke, ebenfalls an: "Der C33 erhält einige aerodynamische Modifikationen im Bereich des vorderen Unterbodens. Weil der Einfluss der Höchstleistung in Silverstone geringer ist, als dies bei den zwei vergangenen Rennen der Fall war, ist es unser Ziel, den Zeitabstand aufs Mittelfeld zu verkleinern." Bei der Einstellung des Autos gelte es vor allem, sich auf das Verhalten des C33 in schnellen und Wechselkurven zu konzentrieren.

Fotoquelle: GEPA/Red Bull

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