Lewis Hamilton weiß, wie schwierig der Weg in den Motorsport war

Formel 1 2014

— 01.07.2014

Hamilton: "Ich wusste nicht, was Geld ist"

Lewis Hamilton hat einen langen und steinigen Weg hinter sich - Heute dankt er seinem Vater für dessen Bemühungen, das eigentlich Ummögliche zu ermöglichen



Dass Motorsport ein sehr kostspieliges Hobby ist, ist nichts Neues. Und dass es jemand aus ärmlichen Verhältnissen heraus an die Spitze der Welt schafft, klingt fast schon nach einer Heldensaga. Lewis Hamilton ist diesen Weg gegangen. Nach der Scheidung seiner Eltern schien die Formel 1 für den damals Achtjährigen als unerreichbarer Traum, wenn er auf dem Sofa seines Vaters schlief. Doch dieser tat alles in seiner Macht Stehende, um seinen Sohn voranzubringen.

Vier Jobs übte Papa Anthony zeitweise aus, um das Hobby des Filius zu finanzieren. "Mein Vater hat mal gesagt, dass wir für das erste Jahr 20.000 Pfund ausgeben mussten", erinnert sich Hamilton gegenüber 'Daily Mirror'. "Er hat seine gesamten Ersparnisse und die meiner Stiefmutter investiert und sogar das Haus mit einer Hypothek belastet - nur für das eine Jahr." Es sei ein gewaltiges Risiko gewesen, und viele, die ähnlich viel aufs Spiel gesetzt haben, seien nicht so weit gekommen wie der Brite.

"Mein Vater und Linda haben ihre Wünsche einfach aufgegeben. Sei es neue Kleidung oder all diese anderen Dinge, die Frauen gerne tun. Alles, um mir zu ermöglichen, weiter Rennen zu fahren", schwärmt der heute 29-Jährige. Wie viel seine Eltern wirklich für ihn opferten, verstand Hamilton allerdings erst später. "Ich war acht Jahre alt und hatte keine Ahnung, was Geld ist. Manchmal fand ich ein paar Münzen unter der Ladentheke und kaufte mir Süßigkeiten davon."

Mittlerweile ist Hamilton einer der prominentesten Sportler der Welt und verdient auch dementsprechend. Dennoch erinnert er sich sehr gern an seine Anfänge im Kartsport zurück, als alles noch so ungewiss war. "Sie (seine Stiefmutter Linda; Anm. d. Red.) saß in der hinteren Ecke des Wohnwagens neben dem Gasherd und hatte meinen Bruder auf dem Schoß - und eine Schale Noor Hühnernudeln. Die waren einfach das Beste - wir hatten sie an jedem Rennwochenende."

Fotoquelle: xpbimages.com

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