Ferrari bietet Ross Brawn Medienberichten zufolge fünf Millionen Euro

Formel 1 2014

— 03.07.2014

Medien: Ferrari ködert Brawn mit fünf Millionen Euro

Mit einem Gehalt von fünf Millionen Euro möchte Ferrari Ross Brawn und mit dem Ex-Mercedes-Teamchef auch den Erfolg nach Maranello zurückholen



Ferrari scheut beim Weg aus der sportlichen Krise in der Formel 1 offenbar keine Kosten. Mit einem Jahresgehalt von fünf Millionen Euro möchte der italienisch Traditionsrennstall den ehemaligen Mercedes-Teamchef Ross Brawn angeblich zu einer Rückkehr nach Maranello bewegen. Dies berichtete am Donnerstag die Mailänder Tageszeitung 'Corriere della Sera'.

Dies befeuert Gerüchte über eine mögliche Rückkehr Brawns zu Ferrari, die bereits im Mai aufgekommen waren, nachdem der 59-Jährige in Maranello gesichtet wurde. Brawn hatte damals erklärt, es habe sich um einen rein privaten Besuch im Rahmen eines Italien-Urlaubs mit Freunden gehandelt.

Von einer Rückkehr des Briten erhofft sich Ferrari ein Anknüpfen an die Ära von 1998 bis 2006, während der der damalige Technikchef Brawn und Michael Schumacher der Scuderia fünf Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeisterschaften in Folge bescherten. Die kongeniale Zusammenarbeit zwischen Schumacher und Brawn gilt als einer der erfolgreichsten in der Geschichte der Formel 1.

Nach der Ära Schumacher/Brawn konnte Ferrari nur noch 2007 mit Kimi Räikkönen die WM gewinnen, seit 2010 kämpft Fernando Alonso bei den Roten vergeblich um seinen dritten WM-Titel. In dieser Saison fährt Ferrari mit dem F14 T hinterher und kann nach acht Saisonrennen lediglich einen Podestrang (Platz drei in China durch Alonso) vorweisen.

Die Antwort der Ferrari-Führung auf die sportliche Krise lautet derzeit: Neues Personal. Nachdem Teamchef Stefano Domenicali seinen Hut nehmen musste und durch Marco Mattiacci ersetzt wurde, möchte Ferrari auch die technische Abteilung verstärken. Neben Brawn hatte Ferrari Gerüchten zufolge auch um die Dienste von Designer Adrian Newey gebuhlt, der aber vor kurzem seinen Vertrag bei Red Bull verlängert hatte.

Fotoquelle: xpb.cc

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