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Formel 1 2014

— 04.07.2014

Hülkenberg vom Winde verweht: Force India muss kämpfen

Kein überzeugender Auftakt ins Heimspiel in Silverstone: Force India kommt am Freitag nicht richtig in Tritt - Vijay Mallya: "Haben schon ein paar Ideen"



Force India geht mit großen Hoffnungen in das Heimspiel in Silverstone. Die Euphorie erhielt jedoch in den ersten beiden Sessions am Freitag einen Dämpfer. Sergio Perez und Nico Hülkenberg schlossen den Tag auf den Plätzen 16 und 17 ab - nicht gerade das, was man sich vorgestellt hatte. "Der Wind drückt einen heraus. Er kommt in Kurve eins von hinten und in ein paar anderen Ecken. An vielen Stellen gibt es auch Seitenwind", schildert Hülkenberg ein Problem.

"Die verschiedenen Fahrzeuge reagieren unterschiedlich darauf. Es gibt Autos, die sind nicht so anfällig, andere erwischt es umso mehr", meint der Deutsche nach seinem mäßigen Auftakt in das Grand-Prix-Wochenende. "Ich habe einen Longrun auf den Medium-Reifen gemacht. Das war bisher nie unsere Stärke und war auch jetzt wieder schwierig. Ich muss mir die Daten noch genauer anschauen, um für morgen weitere Verbesserungen zu finden."

"Es war klar, dass diese Strecke aufgrund ihrer Charakteristik nicht ganz so gut für uns sein würde", kommentiert Teamkollege Perez. "Wir sind aber dennoch ein ganzes Stück weit von dem weg, was wir uns vorgestellt hatten. Wir müssen versuchen, die nötigen Zehntel irgendwo zu finden, um wieder in die Gruppe zu kommen, in die wir gehören. Wir haben schon ein paar Ideen, sodass wir morgen besser aussehen sollten." Während Perez beide Sessions bestreiten durfte, musste Hülkenberg am Morgen zuschauen, weil Daniel Jucadella in seinem Auto saß.

"Es hat Spaß gemacht und lief alles rund und ohne Probleme. Am schwierigsten war es, die Reifen auf Temperatur zu bringen, weil es wirklich die härteste Mischung ist, die wir hier verwenden", fasst der junge Spanier nach seinem Debüt in einer offiziellen Formel-1-Session zusammen. "Wir haben Daniel heute die Chance gegeben, erstmals im Rahmen einer offiziellen Formel-1-Session zu fahren. Er hat das gut gemacht", lobt Teamchef Vijay Mallya.

"Der Wind hat es heute für alle ziemlich schwierig gemacht", meint der Inder, dessen Team nach einem guten Saisonauftakt nun immer mehr den Anschluss zu den Top 10 zu verlieren droht. "Unser Auto ist auf dem Longrun im Vergleich besser als bei den einzelnen schnellen Runden. Wir haben schon einige Ideen, die uns voranbringen sollten", gibt sich der Teamchef zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Wochenendes.

Fotoquelle: xpbimages.com

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