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Formel 1 2014

— 06.07.2014

Rosberg verliert an Boden: "Sehr ärgerlich"

Nico Rosberg zeigt sich nach seinem ersten Ausfall der Saison enttäuscht und hofft, nicht noch weitere Strafen beim eigenen Heimspiel zu bekommen



Nico Rosberg lag beim England-Grand-Prix lange Zeit in Führung und hätte seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf Teamkollege Lewis Hamilton weiter ausbauen können. In Runde 29 dann jedoch der Schock: Der Deutsche musste seinen Mercedes mit Getriebeproblemen abstellen. Nachdem Hamilton das Rennen letztlich gewinnen konnte, hat der Brite nur noch vier Punkte Rückstand. Rosberg zeigt sich dementsprechend enttäuscht.

"Sehr ärgerlich", findet er seinen ersten Ausfall der Saison gegenüber 'RTL'. "Ich weiß nicht, was passiert ist, aber es war auf jeden Fall etwas mit dem Getriebe. Ich habe das schon relativ früh gemerkt; so in der 21. Runde war es zum ersten Mal. Dann kam das zweite Mal und schließlich ist es komplett ausgefallen. Trotzdem ging es erst malnoch weiter, aber es wurde immer schlimmer."

"Deshalb habe ich dann auch gefunkt: 'Lasst uns doch irgendwelche Einstellungen vornehmen, dass ich zumindest die Zielflagge sehe.' Ob ich nun Erster bin... Ich brauchte wenigstens ein paar Punkte. Die Jungs haben sich zwar bemüht, irgendwelche Einstellungen vorzunehmen, aber es ging halt nicht", hadert Rosberg. Bis dahin habe sich noch alles gut angefühlt, "es war eigentlich alles soweit unter Kontrolle."

Bereits zu Beginn des Rennens hatten sich erste Probleme angedeutet: "In der Vorstartphase war schon einmal irgendwas. Das nächste Mal habe ich es aber erst 20 Runden später bemerkt", erklärt Rosberg gegenüber 'Sky'. "Es waren erst ganz kleine Anzeichen, und ich habe noch nicht gedacht, dass es ein Totalschaden wird." So hat der Deutsche sein Team um Hilfe gebeten, um wenigstens durchzukommen: "Ich sage einfach nur, was ich spüre, und die gucken dann am Computer und geben mir irgendwelche Einstellungen, die ich ausprobiere. Es war mir schon klar, dass der Lewis vorbeigeht."

Dennoch ist Rosberg erfreut, wie gut die Pace des Mercedes in Silverstone war: "Unser Auto ist total dominant, das hat man ja gesehen. Hier auf der Strecke war es wahrscheinlich wie Anfang der Saison. Das ist schon toll, wie gut unser Auto läuft, aber die Standfestigkeit ist natürlich auch sehr wichtig." Nachdem Silverstone das Heimrennen für Hamilton darstellte, ist in zwei Wochen Rosberg im eigenen "Wohnzimmer", dem Hockenheimring, gefordert.

An seiner Motivation ändere das aber nicht allzu viel: "Die Kampfansage ist immer da, die war auch dieses Wochenende da. Jetzt muss ich das abhaken, die Fehler am Getriebe analysieren. Ich weiß nicht ob mir das jetzt noch größere Probleme bereitet. Ob ich da jetzt noch Startplätze nach hinten muss, müssen wir schauen. Aber der Heim-Grand-Prix wird sicher ein tolles Wochenende."

Fotoquelle: xpbimages.com

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