Wird Bernie Ecclestones Traum von einem London-Grand-Prix endlich wahr?

Formel 1 2014

— 11.07.2014

Großbritannien ebnet Weg für London-Grand-Prix

Premierminister David Cameron hat verraten, dass eine Gesetzesänderung in England mehr Straßenrennen erlauben soll - Wird London-Rennen bald Realität?



Großbritanniens Premierminister David Cameron hat verkündet, dass öffentliche Straßen im Vereinigten Königreich künftig mehr für Motorsport genutzt werden können. Die Entscheidung, Wege für Veranstaltungen - wie etwa einen britischen Grand Prix in London - vorübergehend zu schließen, wird damit beim jeweiligen Stadtrat liegen. Das Gesetzt soll vor den Parlamentswahlen im Frühling 2015 den Weg in die Gesetzbücher finden.

"Ich kann heute verkünden, dass wir den Weg für mehr Straßenrennen im britischen Motorsport freimachen werden", so Cameron bei der Eröffnung eines neuen Technikstandorts von Williams. "Wir denken, dass das dem britischen Motorsport sehr helfen wird: mehr Rennen, mehr Events, mehr Geld, das in unser Land kommt, und ein weiterer Erfolg für unsere außergewöhnliche Wirtschaft." Es wird angenommen, dass gut 100 Millionen britische Pfund (ca. 126 Millionen Euro) durch Ticketverkäufe und Sponsoren eingenommen würden - abgesehen vom Prestige für London als Stadt.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone bemüht sich seit vielen Jahren, ein Formel-1-Rennen an der Themse zu etablieren - bisher erfolglos. Und auch Jenson Button, der sich 2012 mit seinem damaligen Teamkollegen Lewis Hamilton für einen London-Grand-Prix starkgemacht hatte, ließ Anfang des Jahres verlauten: "Als diese Initiative ins Leben gerufen wurde, war ein Straßenrennen in unserer Hauptstadt nur ein Traum, nun bringen Gesetzesänderungen die Sache ins Rollen."

Durch die neue Fügung, die auch den Weg für das Formel-E-Rennen im Juni 2015 freimacht, wird ein Grand Prix immer realistischer. Ein Sprecher des Westminster Council - jene Instanz, die über einen Formel-1-Lauf in London entscheidet - bestätigt, dass man das Projekt auf dem Schirm habe. Allerdings sei bisher kein konkreter Vorschlag seitens Ecclestone oder der Formel 1 eingegangen.

Fotoquelle: xpb.cc

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