Force India liegt in der Gesamtwertung nur 15 Punkte hinter Platz drei

Formel 1 2014

— 12.07.2014

Force India: Können mit Ferrari und Williams mithalten

Force-India-Betriebsdirektor Otmar Szafnauer bedauert überflüssige Ausfälle in dieser Saison, glaubt aber an eine Steigerung - vielleicht sogar an Gesamtrang drei



Force India erlebt bisher eine starke Saison. Nico Hülkenberg ist in allen neun Rennen in die Punkte gefahren und liegt mit 63 WM-Zählern gerade einmal sieben Punkte hinter Weltmeister Sebastian Vettel. Teamkollege Sergio Perez steht punktetechnisch nicht ganz so gut da, hat sein Talent aber bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Nach drei Rennen stand das indische Team sogar auf Platz zwei der Teamwertung, kürzlich hat man ein wenig abreißen lassen und ist aktuell Fünfter.

Letztlich will man aber mit Ferrari und Williams mithalten können: "Ich denke, das können wir. Das ist unser absolutes Ziel", erklärt Force-India-Betriebsdirektor Otmar Szafnauer bei 'Sky Sports F1'. Die ganzen Abläufe im Team seien genau so, wie sie sein sollten, zudem entwickle man stetig im Windkanal weiter. "Wir haben beispielsweise für den deutschen Grand Prix ein großes Update-Paket dabei, das werden wir auch in Ungarn fahren werden. Dann ist Sommerpause, und danach werden wir direkt wieder weiterentwickeln. Wir werden bis zum Ende Gas geben."

Hinzu komme, dass Silverstone (Plätze acht und elf) kein gutes Pflaster für Force India war. "Die Strecke lag uns nicht. Es wird andere Rennen geben, die uns mehr entgegenkommen, da werden wir konkurrenzfähiger sein", erklärt Szafnauer und zeigt sich auch für das kommende Rennwochenende selbstbewusst: "Im Rennen sind wir immer gut, das werden wir voraussichtlich sogar in Deutschland sein und wichtige Punkte einfahren."

Auf seine Fahrer ist Szafnauer stolz, auch wenn - besonders für Perez - nicht immer alles optimal lief: "Er ist ein großartiger Fahrer, absolut wettbewerbsfähig. Ich glaube, Sergio hat auch relativ viel Pech gehabt. In Malaysia hatten wir ein Problem an seinem Getriebe, das war nicht sein Fehler. In Kanada hatten wir erneut einen Sensorausfall, durch den uns Red Bull drei Runden vor Schluss überholen konnte. Das war wieder nicht sein Fehler. Dann geriet er zwar mit Massa aneinander, aber eigentlich hätte er ja noch Erster sein sollen."

An Hülkenbergs starken Leistungen gibt es offenbar nicht viel auszusetzen: "Nico ist sehr konstant. Wenn wir mit Sergio ein paar Punkte mehr holen, was wir sicher tun werden, werden wir die Teams vor uns herausfordern können. Vielleicht können wir sogar Dritter werden. Wir haben immer noch zehn Rennen. Wir sind zwar nur noch Fünfter, aber gerade mal zwölf Punkte hinter dem Vierten und 15 hinter dem Dritten", so der Betriebsdirektor.

Fotoquelle: xpbimages.com

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