Mercedes baut die Radaufhängung für Hockenheim offenbar um

Formel 1 2014

— 14.07.2014

Mercedes und Red Bull wollen auf FRIC verzichten

Mercedes und Red Bull wollen Medienberichten zu Folge in Hockenheim auf den Einsatz des FRIC-Systems verzichten und somit Protesten zuvorkommen



FRIC ade bei Mercedes und Red Bull. Beide Teams wollen beim Groen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring auf den Einsatz des umstrittenen Radaufhngungssystems FRIC (Front-and-Rear-Interconnected) verzichten und so mglichen Protesten der Konkurrenz zuvorkommen. Das berichtet das Fachmagazin 'auto, motor und sport'.

FIA-Rennleiter Charlie Whiting hatte die Teams nach dem Groen Preis von Grobritannien darber informiert, dass ein FRIC-System, bei dem die Radaufhngungen ber Hydraulikleitungen miteinander verbunden sind und so die Fahrzeughhe reguliert werden kann, von Seiten der FIA nunmehr als bewegliches aerodynamisches Hilfsmittel angesehen wird. Damit htte es jedem Team freigestanden, gegen Fahrzeuge, die ein solches System verwenden, Protest einzulegen.

Das hatten nach Informationen von 'auto, motor und sport' die Rennstlle von Ferrari, McLaren und Caterham am kommenden Wochenende offenbar konkret geplant, woraufhin sich Mercedes und Red Bull entschlossen, das System in Hockenheim nicht einzusetzen.

Damit drfte auch die angestrebte Einigung unter den Teams vom Tisch sein. Htten alle Rennstlle erklrt, auf Proteste wegen FRIC zu verzichten, htte das System, welches 2008 vom heutigen Lotus-Team entwickelt wurde und von mehreren Teams eingesetzt wird, bis zum Ende der Saison weiter eingesetzt werden knnen. Denn von Seiten des Automobilweltverbands FIA waren keine selbstndigen Ermittlungen gegen Teams beabsichtigt, die FRIC einsetzen.

Zwar hatte Whiting erklrt, die FIA-Verantwortlichen knnten Fahrzeuge, die mit einem solchen System ausgerstet sind, an die Rennkommissare melden, allerdings mchte die FIA diesen Weg vermeiden. "Eine Meldung an die Rennkommissare wre eine Option, allerdings wrden wir einen zweckmigen Ansatz bevorzugen", zitiert 'Autosport' eine hochrangige, aber namentlich nicht genannte Quelle innerhalb der FIA.

Somit lge es an den Teams, gegen Autos zu protestieren, die FRIC einsetzen. Ob es in Hockenheim dazu kommt, bleibt nun abzuwarten. Ein Protest wre theoretisch zu jedem Zeitpunkt des Rennwochenendes mglich, ein ungeschriebenes Gesetz unter den Teams besagt jedoch, dass bei solch grundstzlichen Fragen vor dem Beginn des Grand Prix protestiert wird. Somit knnte schon der Donnerstag etwas mehr Klarheit bringen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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